MIT MUT, FLEISS UND TECHNISCHER KREATIVITÄT WELTWEIT ERFOLGREICH

Lesen Sie die Erfolgsgeschichte aus Vorarlberg und werden Sie ein Teil davon.

Wenn Vorarlberger den Weltmarkt aufmischen, wird man hellhörig. Wenn wir uns als kleines Bundesland mit Innovation und Leistung international behaupten, entsteht diese besondere Form von Stolz und Zusammenhalt, als ob jeder von uns selbst einen Teil dazu beigetragen hätte. Unsere Wirtschaft wächst mit überdurchschnittlicher Dynamik im Vergleich zu vielen anderen Regionen in Europa. Das ist vor allem der Erfolg unserer Industrie. Deshalb ist die Zeit reif, diese Erfolge der Industrie in den Mittelpunkt zu rücken. Denn abseits von Verkaufs- und Umsatzrekorden können auch ganz spezielle Business-Lösungen attraktiv sein: Patente, die weltweit angewendet werden und ganze Branchen verändern können. Oder Zulieferer, auf die internationale Top-Marken nicht mehr verzichten wollen.

Werfen wir unseren Blick also auf ein kleines Team bei ALPLA, das in seinem Segment für internationales Aufsehen sorgt. ALPLA – eh klar. Vorzeigebetrieb, Global Player, Familienspirit bis in die Fingerspitzen und zumindest was die Ausbildungsmöglichkeiten betrifft, hat jeder von uns schon mal etwas von ALPLA mitbekommen. Deshalb legen wir den Fokus einmal auf eine Abteilung, die derzeit stark wächst und ständig auf der Suche nach den besten Köpfen ist.

„Wir suchen die besten Köpfe für unser außergewöhnliches Team im Spritzgießwerkzeugbau!“

Markus Schuster, Leiter ALPLA-Mould Shop

Von der einfachen Verpackung zur Verpackungslösung

Und zu einem Verpackungssystem gehört auch der passende Verschluss. Man kann sich vorstellen, welche Reichweite diese Entscheidung hatte.

Markus Schuster

Markus Schuster

Für den ALPLA-Formenbau bedeutete dies: Wenn neue Verschlüsse im eigenen Haus hergestellt werden, muss man auch die besten Werkzeuge und Formen entwickeln, um wettbewerbsfähig zu sein. Denn so erstrebenswert es ist, alles aus einer Hand zu bekommen, so sind es doch Kriterien wie Zeit, Stückzahl und Preis, die für den Kunden entscheidend sind.

Ideen formen die Zukunft

Von der Zahnpasta über Duschgel bis zur Coke – jeder von uns hat täglich Produkte in der Hand, die bei ALPLA produziert werden. Um Flaschen und Verschlüsse zu produzieren, braucht man entsprechende Formen und Werkzeuge. Bei ALPLA gibt es zwei Formenbau-Einheiten. Eine, die Formen für Flaschen, Tuben und Packungen herstellt und eine andere, die Formen für Drehverschlüsse, (Dosier-)Deckel, Kappen usw. herstellt. Diese zweite Abteilung beleuchten wir jetzt genauer.

Enormes Marktpotential

Markus Schuster, der Chef und kreative Kopf des Spritzgießformenbaus erklärt: „Es sind automatisierte Fertigungsabläufe entstanden, ohne die wir nicht wettbewerbsfähig wären.“ Aber was bedeutet in dieser Branche eigentlich Wettbewerbsfähigkeit? Ganz einfach: Wie viele Verschlüsse fallen pro Werkzeugöffnung und in welcher Zeit aus der Maschine? Nehmen wir eine gewöhnliche Zahnpastatube mit üblichen Verschlusskappen als Beispiel her: Bei allen Werkzeugen und Formen ist die sogenannte Kavitätanzahl entscheidend. Diese liegt in der Regel bei 12 bis maximal 96 (in Sonderfällen darüber). Das bedeutet, dass je nach Produkt in regelmäßigen Abständen (Zykluszeit genannt) eben 12 bis 96 produzierte Zahnpasta-Kappen aus der Spritzmaschine herausfallen. Markus Schuster: „Nicht selten produzieren wir für ein und denselben Kunden in verschiedenen Ländern und Kontinenten denselben Verschluss. So kann es vorkommen dass mit bis zu 10 oder mehr identischen Werkzeugen weltweit gearbeitet wird und die Mengen an produzierten Kappen in die Milliarden gehen.“

Die Werkzeuge, die im Spritzgießformenbau entstehen, werden für die weltweiten Produktionswerke von ALPLA entwickelt und hergestellt, die ihre Kunden vor Ort beliefern. Ziel ist es, diese ALPLA-Werke in eine konkurrenzfähige, vorteilhafte Situation zu bringen. Der Fokus liegt nicht in erster Linie auf dem Preis, sondern auf der Performance, Wettbewerbsfähigkeit und Werkzeuglebenszeit. Wir sind ständig auf der Suche nach den besten Köpfen, um diese hohe Innovationskraft dauerhaft zu betreiben und zu leben.

ALPLA, ein Vorarlberger Familienunternehmen mit 17.300 Mitarbeitern und 160 Produktionswerken in 43 Ländern.

Aus Hard nach Indien:

Eine "Case Study"

Aber nichts zeigt die Antriebskraft und die kreative Spontanität des Harder Formenbau-Teams besser, als ein erfolgreiches Beispiel. Es war einmal …. eine Anfrage aus Indien. „Qualität, Optik, Haptik – die Inder haben einen hohen Anspruch an Verpackungen“, erklärt Schuster die Ausgangslage dieses besonderen Auftrages.

Es ging um den Verschluss einer Kakaopulververpackung, die in einer besonderen Form und in drei verschiedenen Größen produziert werden sollte. „Ein Mitbewerber hat sich mit einer bereits auf dem Markt etablierten Technologie den Auftrag für die mittleren Verschlussgrößen gesichert. Wir konnten das Rennen um den kleinen und großen Deckel für uns entscheiden.“ Wie das Team dies geschafft hat: „Im Gegensatz zum Mitbewerber, der eine spezielle und vor allem teure Maschine benötigt, war unser Ziel: Wir können das mit einer besonderen Idee auch auf einer Standardmaschine lösen.“ Nur war diese „besondere Idee“ zum Zeitpunkt des Verkaufsgesprächs reine Theorie!

„Wir standen also mit dem Rücken zur Wand, der Präsentationstermin rückte immer näher. Würden wir diesen Termin nicht schaffen, hätte sich die Produkteinführung um ein ganzes Jahr verschoben. Doch unser Team hat effizient zusammengearbeitet und wir konnten das Werkzeug punktgenau fertigstellen. Unser Werk in Indien war sehr zufrieden und es wurde zu einem großen Erfolg! Wir wussten von nun an, dass wir auch unter Druck perfekt gemeinsam funktionieren.“

„ALPLA sucht die besten Köpfe für ein außergewöhnliches Team im Spritzgießwerkzeugbau!“

Jetzt haben wir also ein kleines Team bei ALPLA, das viele internationale Aufträge erhält und sogar komplett neue Technologien im Spritzguss entwickelt. Wie geht es weiter?

„Wir haben anspruchsvolle Aufgaben und Ziele, die wir auch umsetzen und erreichen wollen. Wir wachsen sehr schnell und müssen expandieren.“

Markus Schuster

Der Spritzgießwerkzeugbau wird heuer um die Nachbarhalle in Hard erweitert – dadurch gibt es mehr Platz für den Bereich des CNC-Fräsens, der gleichzeitig auch erweitert wird. Die neuen Platzverhältnisse kommen auch der schleifenden Zerspanung zugute. Ein Segment, in das man in den letzten beiden Jahren fast 2 Millionen Euro investiert hat. „Die Hardware ist vorhanden. Jetzt brauchen wir nur noch junge Menschen, die den Charme dieser neuen Technologien erkennen und sich denken: Das ist genau mein Ding, hier will ich ein Team finden und mich entwickeln.“

Ein dynamisches Team voller Möglichkeiten

Unser wichtigstes Gut sind nicht die Maschinen, sondern die Menschen, die damit arbeiten.

Markus Schuster

Schauen wir uns dieses Team ein wenig genauer an: Mit 20 Mitarbeitern und drei Lehrlingen werden anspruchsvolle Ziele gesteckt. Der Umsatz konnte in nur fünf Jahren verdreifacht werden. Markus Schuster: „Wenn man bedenkt, dass vier junge Männer mit einem Durchschnittsalter von 23 Jahren unseren Konstruktionsbereich abbilden, ist das sicher eine besondere Konstellation. Unser Team ist sehr dynamisch und anpassungsfähig. Nur so war es möglich, unsere Technologie innerhalb so kurzer Zeit umzustellen.“

Unsere größte Herausforderung: „Wir müssen wachsen! Wir sind ein stark expandierender Bereich, aber wir bekommen nur in Ausnahmefällen passende Mitarbeiter von außen.“ Kein Wunder also, dass ALPLA jungen Menschen die besten Perspektiven und viele weitere Anreize bieten will, damit sie ihre Karriere bei ALPLA starten. „Nach der Umstellung auf die automatisierten Fertigungsprozesse brauchen wir motivierte, junge Mitarbeiter.“

Lehre mit Verantwortung

Zerspanungstechnik-Lehrling Mathias ist das beste Beispiel dafür, dass junge Leute mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung einzelne Bereiche führen können. „Das Arbeiten mit Metall hat mich schon immer am meisten interessiert. Nach einem Schnuppertermin war es dann für mich klar, dass ich bei ALPLA beginnen will.“ In der Lehrwerkstatt durchlief er sämtliche Abteilungen und Tätigkeiten wie Fräsen, Drehen oder Schleifen,….Ein halbes Jahr vor dem Abschluss wird ein Karrierepfad definiert. So kam Mathias zur Automation im Formenbau. Team, Arbeitsumfeld und die modernsten Maschinen waren dabei entscheidend.

„Es ist einfach cool, wenn man beim Einkaufen das eine oder andere Produkt sieht, für das man selbst verantwortlich war.“

Mathias, Lehrling im vierten Lehrjahr bei ALPLA

Kein Wunder, dass auch Markus Schuster begeistert ist: „Ich bin ein bekennender Fan unserer Lehrlinge. Sie erreichen in ihrer Lehrzeit eine fachliche Reife, die früher Gesellen erst nach mehreren Jahren hatten. Wir fördern sie bei allen Aufgaben. So entwickeln sie sich gleichwertig mit langjährigen Mitarbeitern. Jeder junge Mensch hat somit die Chance, sich zu empfehlen und dann nach ein paar Jahren als Teamleader zu arbeiten. Die Möglichkeiten in unserem Unternehmen sind vielfältig.“

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Die erste von Alwin und Helmut Lehner aus dem Jahr 1955

Wir suchen die besten Köpfe

ALPLA ist ein international tätiges Unternehmen, das weltweit mit seinen Kunden wächst. Dieser Wachstumskurs erfordert motivierte und bestens ausgebildete Fach- und Führungskräfte mit technischem bzw. betriebswirtschaftlichem Hintergrund.
Für unseren Formenbau in Hard suchen wir:

CNC-Rundschleifer (m/w)
CNC-Fräser (m/w)
Mitarbeiter/-in im Bereich Erosion

Ansprechpartnerin
Barbara Vögel, Human Resources
ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG
Mockenstraße 34, 6971 Hard, Österreich
T +43 (5574) 602 447
www.alpla.com

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