Zeit zu zweit im Bregenzerwald!

(Von ladyvenom) Unter dem Motto “Zeit zu zweit” stand unser Aufenthalt im Kuschelhotel Gams im malerischen Ort Bezau im Vorarlberger Bregenzerwald.

Kuschelhotel Gams, (c) Marion Vicenta Payr

Kuschelhotel Gams, (c) Marion Vicenta Payr

Ankommen im Paradies

Wolken ziehen über die Berggipfel und der Bodensee liegt ganz still und ruhig unter uns. Dieses Idyll wird nur vom Kapitän unterbrochen, der ankündigt, dass wir in Kürze in Altenrhein landen werden und unsere Sessellehnen wieder aufrecht stellen sollen. So beginnt also unser Kuscheltrip im Bregenzerwald: Mit einem herrlich kurzen, entspannten Flug von Wien nach St. Gallen in der Schweiz. Von hier ist es nur noch eine 50-minütige Autofahrt bis zu unserem Refugium auf Zeit -dem Genießer- und Kuschelhotel Gams im sagenumwobenen Bregenzerwald.

Was den “Wald” so besonders macht

(c) Marion Vicenta Payr

In den Wald geht es also - um sich wieder neu zu erfahren, die Sinne zu schärfen, zu zweit zu sein und dabei trotzdem auch in sich gehen zu können. Der “Wald” ist ein besonderer Ort, die Bewohner haben sich geschworen ihre Region zu bewahren, zu beschützen vor Entwicklungen, die nicht zum Wesen der Bregenzerwälder passt. Und zum Wesen passt vieles, Kreativität und traditionelles Handwerk, Liebe zum Detail und Schaffenskraft, Freiheitsglaube und Verwurzelung in der Natur, Offenheit für neue Kulturen und Leidenschaft für die eigenen Bräuche. Sobald man im Wald ankommt, stellt sich ein Gefühl des Ankommens, der Geborgenheit ein, das wir sonst noch an wenigen Orten so intensiv gespürt haben.

Der Schlüssel zur Zweisamkeit

(c) Marion Vicenta Payr

Sich selbst und den anderen spüren, Gemeinsamkeit zelebrieren, sich wieder von einer neuen Seite kennenlernen - all das will ein Aufenthalt im Kuschelhotel Gams ermöglichen. So ziehen wir los in ein Abenteuer zu zweit! Den Schlüssel dafür erhalten wir an der Rezeption - dieser öffnet uns die Kuschelsuite 262 im sogenannten Blütenschloss des Hotels.

(c) Marion Vicenta Payr

(c) Marion Vicenta Payr

Das runde Gebäude ist nicht nur rund um architektonisch gefällig rüberzukommen, nein - die Form ermöglicht völlige Intimität. Jeder Balkon ist so von den Nachbarn ungestört benutzbar, gar uneinsichtig und gibt den Blick nur auf die umgebende Landschaft und die Nachbarskühe frei, die gerade erst von ihrem Alpsommer zurückgekommen sind. Ihre Glocken erinnern noch an den langen Sommer am Berg und ihre Milch zeugt von den Monaten in Sonne und Frischluft.

Ein Platz zum Verweilen

(c) Marion Vicenta Payr

Als wir die Tür ins Schloss fallen lassen und unsere Kuschelsuite betreten, ist es um uns geschehen. Den Rest des Tages verbringen wir hier - ohne schlechtes Gewissen. Das lang gezogene, leicht gewölbte Sofa lädt mit den vielen Kissen zum Kuscheln ein, das Bett mit den orientalischen Lampen und den changierenden Vorhängen ist zu bequem um es nur der Nachtruhe zu überlassen. Wir bestellen uns Zirbenkissen an der Rezeption und lassen die Alltagshektik gleich mit unserem Check-In in Vergessenheit geraten.

Von Kässpätzle und anderen Genussmomenten

(c) Marion Vicenta Payr

Abends lädt das Kuschelhotel Gams ins Restaurant zu einem 5-gängigen Genussmenü. Wir kehren also von unserer Erkundung zurück und hören auf unsere knurrenden Mägen. Oft wurden wir in Hotels schon kulinarisch verwöhnt, oft aber auch enttäuscht - so sind wir gespannt auf die Kreationen des Küchenchefs in Bezau. Und wir werden so positiv überrascht, wie schon lange nicht mehr! Das fein abgeschmeckte Karfiol-Apfel-Schaumsüppchen ist mit Abstand die beste Suppe, die wir je gegessen haben.

(c) Marion Vicenta Payr

(c) Marion Vicenta Payr

Die Variation von der Roten Beete ist genauso kreativ und abwechslungsreich, wie authentisch und köstlich die original Bregenzerwälder Kässpätzle mit geschmolzenen Zwiebeln zum Hauptgang daher kommen. Im Knusperblatt gebratener Ziegenkäse mit Oliventapenade, Wildkräutern und Sommertrüffel schmeckt nach dem puren Glück! Alle Speisen haben feine Aromen, sind zu kleinen Kunstwerken angerichtet und vereinen regionale Zutaten mit gutem Handwerk. So geht unser erster Tag im Bregenzerwald zu Ende und wir fallen glücklich und satt in unser bequemes Bett!

Schokolade zum Frühstück

(c) Marion Vicenta Payr

Sprichwörtlich gibt es für uns am nächsten Tag Schokolade zum Frühstück. Und zwar nicht nur beim ausladenden Frühstücksbuffet (Schoko-Marmorkuchen inklusive), sondern auch direkt anschließend bei unserer Spa-Behandlung mit dem verheißungsvollen Titel “Schoko-Sahne Special”.

(c) Marion Vicenta Payr

(c) Marion Vicenta Payr

In der privaten Spa-Suite empfängt uns unser eigenes Dampfbad und eine Packung aus Schokolade und Kokosöl, die unsere Haut pflegt und uns wohl duftend hinterlässt. Im Ruheraum werden wir anschließend mit einer köstlichen heißen Schokolade verwöhnt, bevor es wieder in unsere Kuschelsuite geht um eine Runde zu entspannen.

(c) Marion Vicenta Payr

(c) Marion Vicenta Payr

Wir fühlen uns rundum wohl und spüren wie unsere Körper sich voll auf Geborgenheit und Ruhe eingestellt haben.

Eine Wanderung zum Gipfel

(c) Marion Vicenta Payr

Zeit zu zweit kann auch bedeuten, sich im Urlaub den Wecker auf 4 Uhr früh zu stellen um sich gemeinsam einer Herausforderung zu stellen. Wir beschließen, den Gipfel der Kanisfluh in völliger Dunkelheit - nur durch das Licht tausender Sterne begleitet - zu besteigen um gemeinsam den Sonnenaufgang zu beobachten und den Tag einmal völlig anders als gewohnt zu starten.

(c) Marion Vicenta Payr

(c) Marion Vicenta Payr

Also borgen wir uns wieder das Mini Cabrio aus und fahren bis zum Alpengasthof Edelweiß, von wo aus unsere Tour startet. Ins Gespräch vertieft starten wir unseren Aufstieg, mit jedem Höhenmeter werden wir aber stiller, ruhiger und verlassen uns nur noch auf den Atem des Partners und setzen langsam Schritt vor Schritt.

(c) Marion Vicenta Payr

(c) Marion Vicenta Payr

Auf dem Grat der Kanisfluh angekommen sehen wir einen Steinbock, der auf einem Gipfel sitzt und das Morgengrauen erwartet - wie wir hat er sich dafür einen Punkt mit Aussicht ausgesucht. Ganz oben angekommen färben sich um 7 Uhr langsam die Wolken rosa und wir bestaunen das Naturschauspiel.

(c) Marion Vicenta Payr

(c) Marion Vicenta Payr

So lässt es sich in den Tag starten - und die Gewissheit, dass unser Frühstück im Hotel bis 12 Uhr verfügbar ist, lässt uns länger ausharren während wir die Gämsen beobachten, die mühelos an den Hängen des Berges aufsteigen.

(c) Marion Vicenta Payr

(c) Marion Vicenta Payr

Ein “Wir kommen wieder” gibt’s zum Abschied

(c) Marion Vicenta Payr

Am letzten Tag im Bregenzerwald fassen wir einen Beschluss:

Der Bregenzerwald wird uns wiedersehen!

Uns lockt ein Kuschelwochenende im Winter, bei dem wir den Kamin in unserer Kuschelsuite und die Whirlwanne mit noch mehr Genuss auskosten können. Wo der orientalische Abend unter dem Motto 1.001 Nacht (immer Donnerstags) am Kaminfeuer einen krönenden Abschluss zu einem Skitag bilden kann und wir die sanften Hügel des Bregenzurwaldes im weißen Glitzerkleid erleben können.

(c) Marion Vicenta Payr

(c) Marion Vicenta Payr

Danke an das fantastische Team im Kuschelhotel Gams, ihr habt unseren Aufenthalt perfekt gemacht. Und: Zeit zu zweit nehmen wir ab sofort auch wieder in unsere Alltagsplanung auf!

Story und Fotos: Marion Vicenta Payr für VOL.AT in Kooperation mit Kuschelhotel Gams.