zwei Jobs die mehr sind, als Regale einräumen
Dominique und Dominik
Audio wurde mit KI generiert
Kurze Zusammenfassung:
- Zwei fast identische Namen sorgen täglich für Chaos – doch dahinter stecken zwei völlig unterschiedliche Lebenswege.
- Dominique tauscht Baustelle gegen Verantwortung und findet im Job mehr als nur einen Ausgleich.
- Dominik kehrt nach Umwegen zurück – wegen Freiheit, Vertrauen und echter Gestaltungsmöglichkeit.
- Zwischen Farben, Kunden und Lehrlingen zeigt sich: Hier geht es um weit mehr als nur Regale.
- Und genau in diesen kleinen Momenten entsteht etwas, das bleibt – für Kunden, fürs Team und fürs Leben.
Farbmischmaschine. Das andere gehört Dominik Mathis – Abteilungsleiter, ehemaliger Landschaftsgärtner, war gerade eigentlich woanders.
Wenn hier jemand „Dominique!" ruft, passiert etwas Seltsames. Es drehen sich zwei Köpfe um und beide schauen dich mit einem strahlenden Lächeln an.
Ein Lächeln gehört Dominique Konzett – Abteilungsleiterin, ehemalige Malerin, kommt gerade von der
Wenn hier jemand „Dominique!" ruft, passiert etwas Seltsames. Es drehen sich zwei Köpfe um und beide schauen dich mit einem strahlenden Lächeln an.
Ein Lächeln gehört Dominique Wehinger – Abteilungsleiterin und Assistentin der Marktleitung, ehemalige Malerin, kommt gerade von der Farbmischmaschine. Das andere gehört Dominik Voltolini – Abteilungsleiter und ebenfalls Assistent der Marktleitung, ehemaliger Landschaftsgärtner, war gerade eigentlich woanders.

„Dominik" und „Dominique". Fast gleich. Nah genug, um im Alltag für dauerhafte Verwirrung zu sorgen. Der Witz war für die beiden nach spätestens einer Woche nicht mehr lustig. Die Kolleg(inn)en und Kund(inn)en lachen immer noch darüber.
Dabei könnten ihre Wege kaum unterschiedlicher sein. Sie war auf dem Bau, er war im Garten. Beide sind jetzt im 5Täler Hagebaumarkt und beide sind freiwillig geblieben.

Dabei könnten ihre Wege kaum unterschiedlicher sein. Sie war auf dem Bau, er war im Garten. Beide sind jetzt im 5Täler Hagebaumarkt und beide sind freiwillig geblieben.
„Dominik" und „Dominique". Fast gleich. Nah genug, um im Alltag für dauerhafte Verwirrung zu sorgen. Der Witz war für die beiden nach spätestens einer Woche nicht mehr lustig. Die Kolleg(inn)en und Kund(inn)en lachen immer noch darüber.
Vom Gerüst in die Farbenabteilung – mit Klimaanlage
Dominique wollte eigentlich auf dem Bau bleiben. Sie war Malerin, kannte das Handwerk, war draußen. „Auf dem Bau sieht man Häuser, Ortschaften, man ist draußen", sagt sie. Dann kam eine Kollegin, die sich beim Baumarkt bewerben wollte. Dominique kam mit – eigentlich nur zum Anschauen.
Das war 2010. Mit Familienplanung wäre die Baustelle ohnehin schwierig geworden. Und eigentlich wollte sie sich nur zwei Jahre im 5Täler Hagebaumarkt geben. Es wurden mehr.
Dominique, Dominik – und zwei Jobs die mehr sind, als Regale einräumen
Dominik hat seinen Weg etwas schwungvoller genommen. Einzelhandelslehre 2011, dann raus, Landschaftsgärtnerlehre, neue Welt, andere Luft. Und dann, 2025, ein Anruf vom stellvertretenden Marktleiter Matthias.
„Er hat einfach gefragt, ob ich nicht wieder Bock auf Baumarkt hab." Die Antwort war: ja.
Was ihn damals schon gereizt hat und heute noch reizt: die Freiheit. Als Abteilungsleiter kann er sein Ding machen – eigene Vorarlberger Lieferanten reinbringen, umbauen, gestalten, entscheiden. Matthias formuliert es so: „Man kann niemanden so motivieren wie jemand, der wirklich Bock auf seinen Job hat."
Er ist gegangen. Und dann hat Matthias angerufen.
Nach einer Babypause kam sie zurück. Im Jahr 2024 wurde sie Assistentin der Marktleitung, machte den Lehrlingsausbildnerkurs, übernahm erst die Farben, dann auch die Tiernahrung. Heute leitet sie zwei Abteilungen und das mit ‚nur‘ dreißig Wochenstunden.
Das klingt nach Kompromiss. Ist es aber nicht.
„Der Job ist mein Ausgleich zu daheim", sagt sie. Nicht Pflicht, nicht Notlösung, sondern bewusste Entscheidung. Hier ist sie nicht Mama, nicht Partnerin, nicht Tochter. Hier ist sie Fachfrau. Abteilungsleiterin. Ausbildnerin und das trägt sie sichtlich. Abschalten tut sie daheim im Garten. Tschaguns, Montafon. Beides braucht sie und beides bekommt sie hin.
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Ein Samstagvormittag in der Farbenabteilung, ein Kunde steht zwanzig Minuten an der Theke. Sein Problem: Der Lieferant hat die Verpackung geändert, das Produkt ist das dasselbe, nur der Farbton passt nicht mehr zur Lasur. Dominique hört zu, schaut, denkt und findet eine Lösung. Der Kunde geht überglücklich nach Hause.
„Ich möchte am Abend mit gutem Gewissen nach Hause", sagt sie. Das ist ihr Maßstab.
Dominik hat seinen eigenen Moment: Eine ältere Frau kam allein in den Markt. Ihr Mann war nicht mehr da, sie wusste nicht weiter, sie hätte eigentlich niemanden. Dominik und ein Teil des Teams haben ihr den im Markt gekauften Pool aufgebaut und sie schauen seitdem ab und an mal vorbei, ob alles passt.
„Gerade bei alten Menschen, wo die Partner versterben – Da hilft man gerne. Das sind Momente, die den Blick im Verkauf verändern."
Das ist kein Kundenservice im klassischen Sinn. Das ist der Teamspirit im 5Täler Hagebaumarkt, den man wirklich spüren kann.
Die Momente, die bleiben

Es gibt Kunden, die kommen rein und suchen sofort den nächsten Mann. Dominique kennt das. Sie lässt es nicht durch. Nicht weil sie sich beweisen möchte – sondern weil sie schlicht besser Bescheid weiß. Das merken die meisten spätestens nach zwei Minuten.
Dasselbe gilt für ihre Lehrlinge. Wer neu anfängt, wird nicht in die Ecke gestellt – er oder sie steht von Anfang an beim Kunden. Mit Dominique im Rücken, aber trotzdem vorne. „Ich möchte, dass sie stolz auf sich sind“, sagt sie.
Und wer glaubt, im Einzelhandel lernt man nur Regale einräumen: Bei Farben allein kann man so viel falsch machen, dass kein Algorithmus und kein Online-Shop das auffangen kann. Das ist Fachhandwerk und das lernt man hier.
„Nur weil wir Einzelhandel sind, heißt es nicht, dass wir nur Regale einräumen“, erzählt sie lächelnd.
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Das Klischee mit den Regalen
Das Team, das zusammenhält
„Das ist wie in einer Beziehung", sagt Dominique über ihr Team. „Höhen und Tiefen gibt's immer. Aber gerade an Tagen wie Samstag, wenn viel los ist, da spürt man den Zusammenhalt."
Matthias sagt es klarer: Er vertraut Dominique in allem. Auch wenn es Geld kostet. Weil er weiß: Sie würde es nur tun, wenn es der Abteilung nützt.
Und Dominik? Der war weg. Und ist wiedergekommen. Das sagt vielleicht mehr als jede Teambuilding-Maßnahme.
„Hier wird's schwer, dass ein Computer durch die Gegend fährt und dir sagt, wo was liegt", sagt er. Kommunikation ist das Thema und das mag er. „Ich war früher eher verschlossen und schüchtern, dieser Job hat mir das abgewöhnt und der Kundenkontakt ist inzwischen das, was es schön macht.“

Was man hier werden kann
Wer hier eine Lehre macht, lernt mehr als Verkaufen. Dominique ist heute Abteilungsleiterin und da ihr die Weiterbildung von jungen Menschen sehr am Herzen liegt ist sie auch Lehrlingsausbildnerin geworden. Des weiteren ist sie anlaufstelle für alles, was im Tagesgeschäft nicht im Handbuch steht. Sie bringt ihren Lehrlingen bei: mit dem Chef sprechen, Probleme nicht schlucken, stolz sein auf das, was man kann.
Dominik sieht das Große im Kleinen: „Man geht mit mehr Wissen und mehr Selbstvertrauen raus als woanders. Man kann wachsen, weil man sich einbringen kann."

