Von der Idee zur eigenen Praxis

Audio wurde mit KI generiert
Kurze Zusammenfassung:
- Aus einer Freundschaftsidee wird Ernst, als Mirijam kündigt – und Lukas plötzlich mitzieht.
- Ihre Praxis in Dornbirn steht für Zeit, Tiefe und echte Verbindung zum Menschen.
- Mit der FOI-Methode behandeln sie Ursachen statt Symptome – individuell und ganzheitlich.
- Für Sportler, Schmerzpatienten und Menschen mit langen Leidenswegen schaffen sie neue Perspektiven.
- Hier geht es nicht um Dauerbehandlung, sondern um nachhaltige Heilung und ehrliche Begleitung.
Manchmal braucht es nur einen kleinen Schubs, damit aus einer Idee Wirklichkeit wird. Lukas hatte den Entschluss zur Selbstständigkeit längst gefasst – mit Ehrgeiz, Überzeugung und dem Wunsch, eine eigene Praxis aufzubauen, die seinen Werten entspricht.
„Mirijam ist eine Freundin meiner Frau und selbst Physiotherapeutin“, erzählt er. „Wir haben uns fachlich oft ausgetauscht und immer mal wieder darüber gesprochen, wie spannend eine gemeinsame Praxis wäre.“
Für ihn war das lange eher eine Irgendwann-Idee – inspirierend, aber nicht akut.
Bis Mirijam eines Tages sagte: „Ich hab gekündigt“. Daraufhin stieg sie mit in die Praxis ein und brachte neben Erfahrung auch neue Impulse mit.




„Meine Frau hat sowieso immer gesagt, dass die Selbstständigkeit zu mir passt.“ Gesagt, getan. Fünf Monate später steht die Praxis in Dornbirn, keine zehn Minuten mit dem Fahrrad von zuhause entfernt. Ein Ort, der mehr ist als nur eine Praxis. Wenn man in die Praxis von Lukas und Mirijam kommt, merkt man schnell. Hier ist man nicht bei einem Physiotherapeuten, für den man nur eine Akte ist, welche schnell abgearbeitet werden muss. Allein schon die Praxis von Lukas lässt einen ruhe und Geborgenheit verspüren. Man spürt sofort, hier steht kein Masseur im weißen Kittel, sondern ein Mensch mit Leidenschaft und mit einem echten Gespür für andere.
Die Philosophie von Lukas und Mirijam klingt einfach, ist aber in der Praxis alles andere als selbstverständlich. "Ich arbeite mit der FOI-Methode (Funktionelle Orthonomie und Integration), abgeleitet aus der Osteopathie, da schaut man nicht nur auf das Symptom, sondern auf den ganzen Körper und den Menschen", erzählt uns Lukas.
Das heißt: Wenn jemand mit Ellbogenschmerzen kommt, dann wird der ganze Bewegungsapparat angeschaut. "Der Körper reagiert auf jede Veränderung und in der Osteopathie möchte man den Körper zur Selbstheilung anstoßen", sagt Lukas. Dabei spielt Zeit eine zentrale Rolle. "In der Kassenpraxis hast du 15–18 Leute am Tag, da leidet einfach die Qualität. Wir behandeln maximal 8 bis 10 so profitiert jeder: der Patient und wir als Therapeuten."
Behandeln, nicht abarbeiten

Ein Ort, an dem man ernst genommen wird
Was B.vital auszeichnet, ist nicht nur die Methode, sondern der Umgang miteinander.
"Viele unserer Patient(inn)en haben eine lange Leidensgeschichte", sagt Lukas. "Da ist Vertrauen alles. Man muss ihnen das Gefühl geben: Du wirst gesehen, du wirst gehört und ernst genommen."

Seine Kollegin Mirijam bringt das auf den Punkt: "Manche Fortschritte sind klein und dauern lang. Aber genau da setzen wir an. Wir sehen, was sich verändert, auch wenn’s die Patient(inn)en selbst noch nicht merken“. Das sind die schönen Momente ihrer Arbeit, die sie selbst motivieren und diese Motivation wollen sie die Patient(inn)en weitergeben.
Und genau dieses Mitdenken zeigt sich auch im Detail: Vor Kontrollterminen im Krankenhaus oder beim Facharzt macht Mirijam mit ihren Patient(inn)en oft ein kleines Brainstorming. „Patient(inn)en sind bei der Kontrolle oft nervös und vergessen dann manches. Außerdem ist natürlich nicht jeder so fachkundig, um alles zu wissen, was wichtig ist.“ Gemeinsam überlegen sie: Was soll angesprochen werden? Welche Fragen sind wichtig? So treten Patient(inn)en selbstbewusster in die Gespräche – eine Unterstützung, die in der Physiotherapie alles andere als selbstverständlich ist.

Mirijam selbst arbeitet viel mit Sportler(inne)n, mit gezielter Bewegungsanalyse und einem wachen Blick fürs Detail. "Ich hatte einen Tennisspieler mit Schmerzen in der Schulter. Bei einer Übung am Klimmzuggerät sah ich, wo die Probleme wirklich liegen", erklärt sie. Für sie ist Bewegung mehr als Training es ist eine Lebenseinstellung. "Ich will, dass die Leute langfristig gesund bleiben. Nicht nur fit fürs nächste Spiel, sondern für ihr Leben." Was sie motiviert, sind nicht nur Zahlen oder Fortschritte auf Papier, sondern echte Geschichten. Etwa die einer Frau mit schweren Knieproblemen, mehreren OPs und wenig Hoffnung.
Sportlich. Menschlich. Ganzheitlich.
"Jetzt war sie drei Tage Skifahren ohne Beschwerden. Das hätte niemand erwartet. Solche Momente sind Gold wert", erzählt Mirijam stolz.

Dieser ganzheitliche Blick zeigt sich auch in den Methoden, mit denen Mirijam arbeitet. Neue Zugänge entstehen bei ihr nicht nur aus Trends, sondern aus Beobachtung und Erfahrung. So ist sie über den Reitsport auf eine Therapieform gestoßen, die heute auch in Lukas Praxis ihren Platz hat: die Magnetfeldtherapie.
Ursprünglich wird sie seit Jahren erfolgreich bei Pferden eingesetzt. Mirijam, selbst begeisterte Reiterin, sah dort, wie gezielt ein hochfrequentes, pulsierendes Magnetfeld Heilungsprozesse unterstützen kann. Übertragen auf den Menschen, medizinisch angepasst und zugelassen, regt diese Therapieform die Zellteilung an, wirkt entzündungshemmend, fördert die Wundheilung und hilft bei der Muskelentspannung. Eingesetzt wird sie vor allem bei Knochen-, Gelenks- und Weichteilproblemen.
Nur wenige Praxen arbeiten mit dieser Methode und diesem speziellen Gerät. Bei B.vital ist sie Teil eines durchdachten Gesamtkonzepts.
Auch Fälle, die einen nicht so schnell loslassen haben sie ab und an in ihrer Praxis. Lukas erzählt von einer Patientin mit völlig A-typischen Schmerzen. Diese hatte vor einiger Zeit Krebs und wurde nach medizinischer Behandlung geheilt. Sie wurde zur Physiotherapie an ihn überwiesen und es stellte sich dann heraus, der Krebs war wieder da. „Das sind Momente, die vergisst du nicht! Du musst sie aber in der Praxis lassen und nicht mit zur Familie nehmen, so hart das ist.“
Physiotherapie ist für Lukas kein Schema-F. "Es gibt nicht die eine Übung, die alle Probleme löst. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit. Deshalb braucht es auch individuelle Wege." Und dafür nimmt man sich bei B.vital die nötige Zeit. Ob mit Gesprächen, Training oder klassischen Techniken.
Keine Methode für alle, sondern ein Weg für jeden
"Wir wollen, dass unsere Patient(inn)en gerne kommen, aber nicht für immer. Ziel ist Schmerzfreiheit, nicht Dauerbehandlung", erzählt Mirijam lächelnd.

Je nach Bedarf setzen Lukas und Mirijam dabei unterschiedliche Methoden ein, von klassischer Physiotherapie über gezielte Trainingstherapie, Massage, Elektrotherapie, Taping bis hin zu Wärme- oder Kältetherapie.







Wenn es um die Zukunft geht, bleibt Lukas bewusst bodenständig. "Wir wollen nicht größer, schneller, weiter – sondern konstant besser und innovativer werden.“ Fortbildungen, neue Impulse, ein gutes Miteinander im Team, das ist ihm wichtiger als Wachstum um jeden Preis. "Ich wollte mich beim Aufbau der Praxis nicht übernehmen, dafür gibt’s Profis. Ich will arbeiten, wo ich mich wohlfühle. Und genau das sollen auch unsere Patient(inn)en spüren."
Warum B.vital? Am Ende fasst Lukas zusammen, was seine Praxis ausmacht:
Zukunft mit Haltung
"Wir behandeln nicht nur ein Symptom – wir sehen den ganzen Menschen."

Und genau deshalb kommen die Leute zu ihnen. Nicht, weil sie eine schnelle Lösung wollen, sondern weil sie jemanden suchen, der wirklich hinhört. Und der sich Zeit nimmt, wenn es darauf ankommt.


