„Das ist meine Schule – schau mal rein!“

Schule ist heute kein Selbstläufer mehr. Eltern vergleichen, hinterfragen, wägen ab. Sie wollen wissen, wie der Schulalltag aussieht, wie Kinder lernen, wie sie betreut werden, wie mit Druck, Leistung und Veränderung umgegangen wird.

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Kurze Zusammenfassung:

  • Das Collegium Bernardi verbindet gelebte Tradition mit zeitgemäßer Bildung und bietet Volksschule sowie Gymnasium für Mädchen und Jungen an einem gemeinsamen Standort.
  • Unterricht, Betreuung und Beziehung greifen bewusst ineinander und schaffen einen klar strukturierten Schulalltag, der Kindern Orientierung und Eltern Sicherheit gibt.
  • Verschiedene Betreuungsmodelle tragen den heutigen Lebensrealitäten von Familien Rechnung und ermöglichen verlässliche Begleitung über den gesamten Schultag.
  • Durch enge Zusammenarbeit im Haus und frühe Einblicke ins Gymnasium gelingt der Übergang von der Volksschule vorbereitet, ruhig und ohne Brüche.
  • Individuelle Förderung, Projekte wie der Schulhund Bobby und engagierte Lehrpersonen sorgen dafür, dass Kinder Schule positiv erleben und gerne kommen.

Das Collegium Bernardi in der Mehrerau ist eine Schule, die sich modernen Realitäten stellt. Unterricht wird nicht isoliert gedacht, sondern im Zusammenspiel mit Betreuung, Struktur und Beziehung. Das traditionsreiche Haus, gegründet 1854, hat sich konsequent weiterentwickelt, sich stetig den modernen Anforderungen gewidmet und bietet heute Gymnasium und Volksschule für Mädchen und Jungen unter einem Dach. Überschaubare Klassengrößen und ein klar strukturierter Alltag prägen den Schulbetrieb an diesem besonderen Standort in Bregenz. Das Betreuungsangebot ist breit aufgestellt  – für Familien, die Schule, Alltag und Freizeit bewusst miteinander verbinden möchten. Neben der ganztägigen Betreuung bietet das Gymnasium auch ein Internat als Betreuungsform für Jungen an. 

Das Collegium Bernardi ist eine katholische Privatschule, für Schüler:innen gibt es aber keine konfessionelle Gebundenheit. Zeitgemäße Bildung wird hier verantwortungsvoll gestaltet. 

So ist das Collegium Bernardi organisiert

Das Gymnasium und die Haltung dahinter

Direktor Christian Kusche geht es in erster Linie um Orientierung. Schule sollte Kinder und Jugendliche durch sehr unterschiedliche Phasen begleiten.

„Schule muss Orientierung geben, gerade dann, wenn Kinder und Jugendliche sich selbst noch suchen.“

Direktor Christian Kusche

Was Eltern dabei besonders wichtig ist, erlebt er in vielen Gesprächen: Dass ihr Kind gehört und gesehen wird und dass jemand hinschaut, auch wenn oder vor allem wenn es Probleme gibt. Genau da liegt aus seiner Sicht die Stärke der Mehrerau – einer Schule, in der man seine Schüler:innen kennt, deren Bedürfnisse, Anforderungen und Alltag.

Direktor Christian Kusche

Unterricht und Betreuung sind im Collegium eng verzahnt. Lehrpersonen und Betreuer:innen arbeiten intensiv zusammen und stehen im stetigen Austausch. Denn in der Schule, davon ist Kusche überzeugt, geht es lange nicht mehr um bloße Wissensvermittlung, sondern um Entwicklung und gezielte Förderung. Es geht um Kinder, die sich erfahren, sich ausprobieren, sich verändern. Um Kinder, die groß werden. Und um Erwachsene, die diesen Prozess bestmöglich begleiten. Ein Bewusstsein, das im Schulalltag einiges bewegt und bei Kindern und Eltern ankommt.

Besonders schön ist, wenn Christian Kusche oft Jahre später Rückmeldungen von ehemaligen Eltern und Absolvent:innen erhält, die „Danke“ sagen und von Verbundenheit sprechen.

Wie das Gymnasium im Collegium Bernardi arbeitet

Volksschule: Struktur, Beziehung und ein Alltag, der trägt

Für viele Familien entscheidet sich das Vertrauen in Schule besonders früh. In den ersten Schuljahren. Dann, wenn Kinder ihren Platz erst finden müssen.

Dagmar Juriatti leitet die Volksschule mit einem klaren Blick auf diese Phase. Für sie steht fest: Lernen funktioniert nur dort, wo Beziehung stimmt. Ein Kind, das sich nicht sicher fühlt, kann nicht gut lernen. Ein Kind, das sich aufgehoben fühlt, gewinnt Selbstvertrauen.

„Volksschule ist die Basis für alles, was später kommt – Kinder lernen am besten, wo sie sich sicher und aufgehoben fühlen.“

Direktorin Dagmar Juriatti

Die Mehrerau bietet Betreuung in verschiedenen Formen. Das entspricht dem Alltag vieler Familien. Berufstätigkeit, unterschiedliche Zeitmodelle, verlässliche Strukturen. Entscheidend sei aber nicht nur das Angebot, sondern wie damit umgegangen wird. Kommunikation müsse einfach sein. Anliegen ernst genommen. Eltern müssten wissen, dass sie ihr Kind guten Gewissens anvertrauen können.

Direktorin Dagmar Juriatti

Die Volksschule: klare Führung, gemeinsame Haltung

Dagmar Juriatti leitet die Volksschule des Collegium Bernardi und sie tut das mit ruhiger Präsenz und klaren Linien. Wer mit ihr spricht, merkt schnell, hier sind Abläufe definiert, Zuständigkeiten klar, Entscheidungen nachvollziehbar. Genau diese Verlässlichkeit ist es, die viele Eltern suchen, wenn sie ihr Kind zum ersten Mal in eine Schule geben.

Die Betreuungsmodelle der Volksschule sind ebenfalls so organisiert, dass sie unterschiedlichen familiären Lebensrealitäten gerecht werden. Die Kinder bleiben entweder bis zum Mittagessen, bis nach dem Essen, die meisten aber bis zum späten Nachmittag. In einer Zeit, in der Arbeitsmodelle vielfältiger geworden sind und klassische Tagesstrukturen oft nicht mehr greifen, ist diese Form der Betreuung für viele Familien nicht nur hilfreich, sondern notwendig.

Die Angebote schaffen Flexibilität und Verlässlichkeit und sorgen dafür, dass ein ruhiger Schulalltag entsteht und familiäre Strukturen wachsen können. Betreuung wird dabei als begleitender Teil des Tages verstanden, durch den ein anderer Blick auf die Kinder entsteht. Lehrpersonen und Betreuer:innen erleben die Kinder nicht nur im Unterricht, sondern auch in Pausen, beim Essen, helfen bei Hausaufgaben und sind auch in ruhigeren Momenten des Tages da. Das vertieft die Beziehung und hilft, Kinder in ihrer Entwicklung besser einzuschätzen.

Im Gespräch wird auch deutlich, wie eng die Zusammenarbeit innerhalb des Hauses ist. Dagmar Juriatti und Christian Kusche sprechen dieselbe Sprache. Volksschule und Gymnasium werden nicht als getrennte Einheiten geführt, sondern als ein gemeinsamer Bildungsweg mit derselben Wertebasis. Respekt, Verlässlichkeit und ein achtsamer Umgang prägen beide Schulen.

Diese Haltung zeigt sich besonders beim Übergang in das Gymnasium. Kinder dürfen früh Einblicke gewinnen, schnuppern, Räume kennenlernen. Der nächste Schritt wird greifbar. Das nimmt Druck und schafft Sicherheit. Dazu kommen Kooperationen im Alltag. Lesepatenschaften, gemeinsame Nutzung von Ressourcen, Begegnungen zwischen jüngeren und älteren Schüler:innen. Es entsteht ein Miteinander, das nicht organisiert wirkt, sondern gewachsen. Entscheidet man sich für das Gymnasium, erfolgt der Wechsel vorbereitet und ohne Bruch. Für Eltern ist das spürbar und wertvoll. Es ist ein Haus. Eine Linie. Und ein gemeinsames Verständnis davon, wie Schule Kinder begleiten soll.

Einblick in die Volksschule des Collegium Bernardi

Lernen darf Freude machen

Die enge Begleitung über den Tag hinweg zeigt sich nicht nur in der Organisation, sondern auch im Unterricht selbst. In der Volksschule wird bewusst darauf geachtet, dass Lernen in einer Atmosphäre stattfindet, die Kinder emotional erreicht und stabilisiert. Gerade in den ersten Schuljahren ist das entscheidend.

Ein sichtbares Beispiel dafür ist die Arbeit von Volksschullehrerin Nina Pacolli – und Schulhund Bobby.

Bobby ist an zwei Tagen in der Woche Teil des Volksschulalltags. Wenn er das Klassenzimmer betritt, verändert sich die Stimmung spürbar. Stimmen werden leiser, Bewegungen ruhiger. Kinder nehmen Rücksicht, rücken zusammen, warten geduldig.

„Mit Bobby entsteht im Klassenzimmer eine Ruhe, die vielen Kindern guttut“,

sagt Nina Pacolli.

Nina Pacolli mit Schulhund Bobby

Sie arbeitet mit Bobby im Unterricht und auch klassenübergreifend. Im Rahmen der Pfötchenstunde besucht er gemeinsam mit ihr andere Klassen der Volksschule und wird gezielt in Lernsequenzen eingebunden. Kinder begegnen dem Lernen in diesen Momenten anders. Mit Offenheit, mit Neugier und oft mit sichtbarer Freude. Gerade für Kinder, denen Lernen manchmal schwerfällt, öffnen sich neue Zugänge.

Für Eltern ist das ein klares Signal. Schule kümmert sich hier nicht nur um Inhalte, sondern auch um das, was Kinder mitbringen. Emotionen, Belastungen oder Unsicherheiten. Lernen darf Freude machen – und Schule ein Ort sein, an den Kinder gern zurückkommen.

Florian Prirsch: Schule aus zwei Perspektiven

Florian Prirsch kennt die Mehrerau aus zwei Perspektiven: Er war selbst Schüler und steht heute als Lehrer und Erzieher vor jungen Menschen. 2016 maturierte er im Sportzweig des Collegium Bernardi – mit einem klaren Ziel vor Augen. Er wollte Profifußballer werden. Heute spielt er bei Schwarz Weiß Bregenz auf professionellem Niveau und weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, Schule und Leistungssport miteinander zu verbinden.

Der Alltag während seiner Schulzeit war eng getaktet. Training, Unterricht, Lernen und Spiele griffen nahtlos ineinander. Zeitmanagement war keine Theorie, sondern Voraussetzung. Disziplin, Struktur und ein Umfeld, das Verständnis zeigte, machten diesen Weg möglich. Diese Jahre haben ihn geprägt – nicht nur schulisch, sondern auch für seinen weiteren Weg im Studium und im Leben.

„Ich bin hier groß geworden – jetzt begleite ich andere dabei, erwachsen zu werden.“

Florian Prirsch

Florian Prirsch

Heute gibt er diese Erfahrungen weiter. Im Unterricht steht für ihn das Fachliche im Mittelpunkt: logisch denken, Zusammenhänge erkennen, eigenständig arbeiten. In der Betreuung verschiebt sich der Fokus. Dort geht es um Struktur im Alltag, um Planung und darum, Aufgaben so anzugehen, dass sie überschaubar bleiben.

Prirsch beschreibt seine Arbeit als sehr individuell. Manche Kinder brauchen vor allem Ruhe, andere klare Anleitung. Wieder andere jemanden, der sich Zeit nimmt und gemeinsam Schritt für Schritt durchgeht, was ansteht. Auch im Umgang mit digitalen Geräten verfolgt er einen klaren Ansatz: nicht verbieten, sondern erklären. Tablets und Apps sind Werkzeuge – entscheidend ist der bewusste und verantwortungsvolle Umgang damit.

Seine eigene Geschichte macht ihn für viele Jugendliche glaubwürdig. Er weiß, wie herausfordernd es sein kann, hohe Ziele zu verfolgen – und wie wichtig dabei Menschen sind, die begleiten, Orientierung geben und den Blick für das Wesentliche schärfen.

Heute erlebt Florian Prirsch die Schule auch im Lehrerzimmer – ein Ort, den man als Schüler meist nur vom Vorbeigehen kennt. Der Rollenwechsel sei deutlich spürbar gewesen, erzählt er schmunzelnd. Plötzlich wartet man nicht mehr vor der Tür, sondern sitzt selbst am Tisch. Der Einstieg habe sich überraschend unkompliziert gestaltet: ein kurzer Kaffee, ein lockerer Spruch, offene Türen. Der Austausch mit den Kolleg:innen passiert oft nebenbei, ehrlich und unterstützend. Genau diese Atmosphäre mache den Arbeitsalltag leichter.

Welche Betreuungsmodelle es gibt

Was Eltern beim Tag der offenen Tür wirklich sehen können

Wer wissen möchte, wie sich Schule hier anfühlt, sollte selbst vorbeikommen. Der Tag der offenen Tür im Collegium Bernardi ist eine Einladung, genau hinzuschauen. Nicht von außen, sondern mittendrin.

Am Freitag, 16. Jänner 2026, öffnen Volksschule und Gymnasium zwischen 13 und 17 Uhr ihre Türen. In dieser Zeit stehen Schüler:innen, Lehrpersonen und Betreuer:innen für Gespräche und Schulführungen zur Verfügung. Besucher:innen können Klassenräume erkunden, Projekte kennenlernen und Einblick in den Schulalltag gewinnen. Auch die Cafeteria ist geöffnet und bietet Raum für eine kurze Pause.

Kinder erleben die Schule auf ihre eigene Weise. Sie lassen sich führen, schauen, probieren aus. Eltern nutzen die Gelegenheit, Fragen zu stellen, Abläufe kennenzulernen und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie hier gelernt und begleitet wird. Anmeldungen für Volksschule und Gymnasium sind an diesem Nachmittag ebenfalls möglich.

Noch Fragen?

Das Collegium Bernardi ist eine Schule mit Geschichte. Aber keine, die sich darauf ausruht. Sie arbeitet konsequent daran, Schule als Lebensraum zu gestalten. Mit klaren Strukturen. Mit verlässlicher Betreuung. Für Eltern bleibt am Ende eine zentrale Frage. Ist mein Kind hier gut aufgehoben? Die Antwort darauf, kann man sich am 16. Jänner am besten selbst abholen.

Tag der offenen Tür

Datum: Freitag, 16. Jänner 2026

Zeit: 13 bis 17 Uhr

Ort: Collegium Bernardi, Mehrerau, Bregenz

Einblicke in: Volksschule, Gymnasium & Internat

Extras: Schulführungen, Projekte, Cafeteria

Schul-Anmeldung: Vor Ort möglich

Schule erleben beim Tag der offenen Tür

Logo: crest with a monk reading, and text "Collegium Bernardi Katholische Privatschulen."