Marion ist der kreative Kopf hinter der SCHAU!

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen, die zaghaft die Wolkendecke durchbrechen, kündigt sich in Vorarlberg nicht nur der Frühling an, sondern auch ein besonderes Ereignis: Die SCHAU! Frühjahrsmesse.
Wenn uns die steigenden Temperaturen wieder vor die Tür locken und wir so langsam, aber sicher den Winter abschütteln, wir wieder aktiver und geselliger werden – das ist sogar wissenschaftlich bewiesen und liegt am steigenden Serotoninspiegel – ,dann ist wieder Zeit für die Vorarlberger Frühjahrsmesse. Eine der Hauptverantwortlichen dafür, dass die SCHAU! am 4. April ihre Pforten öffnen kann, ist Marion Schneider.
Von der Weltenbummlerin zur Teamleiterin

Nach einem Studium im Eventmanagement in Wien und Kopenhagen zog es Marion in die Welt hinaus – ihr Durst nach Abenteuern führte sie zunächst nach Spanien und schließlich auf ein Kreuzfahrtschiff. Dort sammelte sie wertvolle Erfahrungen und lernte, unter den anspruchsvollsten Bedingungen zu arbeiten. Nachdem sie nach Vorarlberg zurückgekehrt war, begann Marion im Projektmanagement bei der Messe Dornbirn zu arbeiten. Bereits nach kurzer Zeit übernahm die Bregenzerin mehr Verantwortung und stieg zur Projektleiterin und schließlich zur Teamleiterin auf. Heute führt Marion ein Team von fünf Mitarbeitern und ist der kreative Kopf hinter zwei der größten Veranstaltungen der Region – der SCHAU! Frühjahrsmesse und der Herbstmesse. Uns hat Marion einen Einblick hinter die Kulissen des Messequartiers gegeben.

Marion Schneider
„Das Leben auf dem Schiff war intensiv, aber es hat mich gelehrt, mit einer Vielzahl von Herausforderungen umzugehen. Diese Erfahrungen sind heute in meiner Arbeit unbezahlbar.“
Ihre Karriere begann vor acht Jahren im Projektmanagement bei der Messe Dornbirn. Nach kurzer Zeit übernahm die Bregenzerin mehr Verantwortung und stieg zur Projektleiterin und schließlich zur Teamleiterin auf. Heute führt Marion ein Team von fünf Mitarbeitern und ist der kreative Kopf hinter zwei der größten Veranstaltungen der Region – der SCHAU! Frühjahrsmesse und der Herbstmesse. Uns hat Marion einen Einblick hinter die Kulissen des Messequartiers gegeben.

Noch 182 Tage bis zur Eröffnung der SCHAU!

Aktuell sind die Hallen im Erdgeschoss noch leer und ungewohnt still. Abseits des sonst so bekannten Messetrubels ist die Stimmung auf dem 34.000 m² großen Quartiersgelände fast schon mystisch und geheimnisvoll. Alles hüllt sich in Schweigen. Doch während es hier unten noch ruhig zugeht, laufen die Vorbereitungen für die SCHAU! in der ersten Etage auf Hochtouren.
„In der Regel beginnen wir sechs Monate vorher mit der intensiven Planung unserer Publikumsmessen, der SCHAU! und der Herbstmesse“, erzählt Marion. „Das heißt, wir kontaktieren zunächst unsere Stammaussteller und machen sie auf die bevorstehende Messe aufmerksam, wir akquirieren aber auch neue Aussteller, wie beispielsweise Start-ups und machen uns zusätzlich auf die Suche nach Unternehmen mit Produkten oder Innovationen, die man nicht einfach im Internet oder im Geschäft findet."
„Unser Ziel ist es, eine Messe zu schaffen, die nicht nur eine Plattform für Aussteller ist, sondern auch ein Ort, an dem Besucher Neues entdecken und erleben können“, erklärt Marion. „Wir möchten, dass jeder, der die SCHAU! Messe besucht, inspiriert nach Hause geht.“
Mit „wir“ meint Marion ihr Team, bestehend aus Projektmanagern, von denen jeder ungefähr vier der vierzehn Hallen der SCHAU! betreut und Projektassistenten, die alle gemeinsam für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Marion kümmert sich als Teamleiterin um zwei Ausstellungshallen, die Modeschau und ist zudem die Schnittstelle zwischen Marketing und Technik.
Marion Schneider
„Für mich ist es die Liebe zum Detail und die Freude daran, Menschen zusammenzubringen“, erklärt Marion. „Eine Messe zu organisieren bedeutet, eine Brücke zwischen Geschäft und Kreativität zu schlagen. Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen Innovationen, Ideen und Menschen aufeinandertreffen können. Insbesondere die Corona-Pandemie hat uns allen nochmal mehr bewusst gemacht, wie bedeutsam der persönliche Kontakt mit und zu Menschen ist.“
Noch 90 Tage bis zur Eröffnung der SCHAU!

Für Marion und ihr Team beginnt die sogenannte Platzierungsphase. „Das bedeutet, wir müssen mit jedem unserer 500 Aussteller individuell einen Platz vereinbaren, was oft gar nicht so leicht ist, da jeder Aussteller andere Wünsche hat oder manche beispielweise einen anderen Platz oder eine andere Größe als im Vorjahr wünschen“, erklärt die 33-Jährige. „Unsere Aufgabe ist es dann, diese Wünsche in ein funktionsfähiges Messekonzept zu übertragen.“ Wird der Standplatz so bestätigt, können im Anschluss die technischen Anschlüsse für den Standbau organisiert werden. „Und last but not least kümmern wir uns um das Rahmenprogramm und die Messehighlights“, berichtet Marion. Heuer dürfen sich die SCHAU!-Besucherinnen und Besucher u.a. auf eine Halle mit interaktiven Spielen und Escape Games, eine Mohrenbräu-TV-Gartenshow sowie auf Live-Kochshows im Genussbereich freuen.
Noch 56 Tage bis zur Eröffnung der SCHAU!

Rund zwei Monate vor Messebeginn informieren Marion und ihr Team alle Aussteller über Details zur Platzierung und zum Aufbau. „Wir begleiten und betreuen unsere Aussteller vom Erstkontakt bis zum Ende der Messe“, sagt die Teamleiterin. Nach den Marketingmaßnahmen für die Kunden, fällt jetzt der Startschuss für die Kommunikation und Besucherbewerbung. Es werden unter anderem Online-Marketing-Kampagnen geschaltet, Social-Media-Kanäle bespielt, Drucksorten gestaltet und Presseinfos verschickt, um die bevorstehende Messe zu bewerben. Gleichzeitig erfolgt eine enge Abstimmung mit der Technik: Wie viele Stromanschlüsse werden benötigt? Welche Hallen müssen aufgebaut werden? Wo befindet sich welcher Stand, wo wird die Bühne platziert?
Noch 14 Tage bis zur Eröffnung der SCHAU!

Die heiße und damit auch stressigste Phase für Marion beginnt. Die ersten Aussteller reisen an und starten ihren Standaufbau. Kein Wunder, denn eine Küche baut sich nicht mal eben über Nacht auf. Die Messevorbereitung befindet sich in den finalen Zügen. In dieser Zeit kommt Marion schon mal auf gut 60 Arbeitsstunden pro Woche. Doch das stört sie nicht: „Klar wird das Pensum gegen Ende hin immer mehr, aber man weiß ja dann auch, dass nach der Messe wieder eine Ruhephase kommt, in der man sich erholen oder Urlaub machen kann“, erzählt die Bregenzerin. „Außerdem freue ich mich immer auf die Messe, weil man so lange auf diesen Event hinarbeitet und dann stolz ist, wenn man das Endergebnis sieht.“
„Wenn man die Bestätigung bekommt, dass die ganze zeitintensive Planung am Ende aufgegangen ist, jeder da steht, wo er stehen soll und die Vision, die man im Vorfeld von der Messe hatte, Realität geworden ist, dann ist das einfach ein großartiges Gefühl.“
Marion Schneider
Noch 2 Tage bis zur Eröffnung der SCHAU!

Marions Arbeitstage beginnen jetzt oft, bevor die Stadt erwacht, und enden lange nachdem die letzten Aussteller die Hallen verlassen haben, denn Marion und ihr Team betreuen die Aussteller auch während ihres Aufbaus. „Manche haben Schwierigkeiten beim Aufbau, manche möchten ihren Standplatz nochmals ändern und dafür sind wir dann vor Ort“, erklärt die 33-Jährige. „Wir als Hallenbetreuer wissen am besten, was in solchen Fällen möglich und umsetzbar ist.“ An Tagen wie diesen kommt Marion schon mal auf gut 25.000 Schritte. „Unser Gelände ist mit 14 Hallen eben sehr weitläufig“, lacht sie.

10 Tage nach der SCHAU!

Marion packt ihren Koffer. In vier Stunden startet ihr Flug. Das Ziel: Die Malediven. Trotz ihres anspruchsvollen Berufslebens findet Marion Zeit für ihre persönliche Leidenschaft, denn die Liebe zum Reisen hat sie nie losgelassen. Gemeinsam mit ihrem Freund entflieht sie regelmäßig dem Alltag, taucht in fremde Kulturen ein und genießt die Schönheit ferner Länder. „Vor allem aber erden mich diese Reisen und sie geben mir neue Kraft für meinen Job“, betont sie. „Wir sagen immer: Nach der Messe ist vor der Messe. Wenn die SCHAU! zu Ende ist, widmen wir uns kurze Zeit später schon der Herbstmesse und so geht das immer im Wechsel.“
Doch eins nach dem anderen. Nach arbeitsintensiven Wochen freut sich die Bregenzerin nun erst einmal auf drei Wochen Sonne, Strand und Meer.
„Ich habe im letzten Jahr meinen Tauchschein gemacht und bin schon ganz gespannt auf die Unterwasserwelt des Indischen Ozeans.“
Marion Schneider
Und wir hier im Ländle freuen uns auf den Frühling, auf die erste Kugel Eis oder einen Hugo unter freiem Himmel – und auf die SCHAU! 2024 vom 4. April – 7. April in der Messe Dornbirn.
- 4.000 m² Teppich werden ausgelegt
- 400 Stromanschlüsse & mehrere km Stromkabel werden benötigt
- 500 Laufmeter Zäune sind erforderlich
- ca. 1.000 Laufmeter Wände werden aufgestellt

5 kuriose Fakten zur SCHAU!





SCHAU! Die Vorarlberger Frühjahrsmesse
Dann kommt vorbei: 4. April – 7. April
Mit fünf großen SCHAUplätzen – Garten, Genuss, Mobilität, Freizeit und Wohnen, bietet die SCHAU! ein abwechslungsreiches und interaktives Angebot für die gesamte Familie. Die SCHAU! ist der perfekte Ort, um den Frühling in vollen Zügen zu genießen und sich von der Energie und der Dynamik dieser Jahreszeit inspirieren zu lassen.
Wir sind bereit. Ihr auch?
Infrastruktur: Für die reibungslose Durchführung einer Publikumsmesse sind unter anderem ca. 4.000 Quadratmeter Teppiche, ca. 1.000 Laufmeter Wände aus verschiedenen Materialien, Stromkabel in mehreren Kilometern Länge, etwa 500 Laufmeter Zäune und rund 400 Stromanschlüsse erforderlich.

Kuriose Fakten


Produziert von Russmedia Digital GmbH
Texte: Jasmin Quast - Fotos & Video: SCHAU! Frühjahrsmesse
Dieser Artikel wurde im Auftrag des werbetreibenden Unternehmens erstellt.
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