Das Dorf im Dorf

„Die Geschichte beeinflusst die Entwicklung eines Areals ganz wesentlich. Ein Ort wird erst dann gut, wenn man Rücksicht auf das nimmt, was war – und die Zukunft im Bewusstsein dessen gestaltet.“

Markus Schadenbauer

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Kurze Zusammenfassung:

  • Das Quartier am Rickenbach in Wolfurt verbindet Geschichte und Zukunft. Rund um die Hammerschmiede entsteht ein modernes, lebendiges Areal mit besonderer Atmosphäre.
  • Neben 60 Wohnungen entstehen vielfältige Gewerbeflächen, ein Gasthaus sowie ein Veranstaltungssaal.
  • Historische Gebäude bleiben erhalten und die Architektur greift den Geist des Ortes auf – mit durchdachter Gestaltung, autofreiem Dorfplatz und dorfnaher Umgebung.
  • Nachhaltigkeit ist zentral: mit Erdsonden-Heizung, durchlässiger Planung, viel Grünraum und einem freigelegten Bach, der dem Quartier seinen Namen gibt.
  • Für Doppelmayr ist das Projekt ein Herzensanliegen. Ein Ort mit Seele, Vielfalt und echter Verbindung zur Region, offen für Menschen mit Ideen und Haltung.

Wo früher eine kleine Schmiede stand, später die ersten Skilifte gebaut wurden und mit den Jahren ein Dorf im Dorf entstanden ist, dort am Rickenbach in Wolfurt absolvierte Markus Schadenbauer sein erstes Praktikum beim Seilbahnhersteller Doppelmayr. Heute, einige Jahre später, führt er über dasselbe Gelände im Wolfurter Ortsteil Rickenbach, vorbei an Kranen und anderen Baumaschinen, durch moderne neue Gebäude. Das Quartier am Rickenbach denkt an Morgen und ist sich dennoch seiner historischen Bedeutung bewusst.

Das Quartier am Rickenbach ist kein Neubau auf der grünen Wiese, kein gesichtsloses Bauprojekt, sondern ein fein kuratiertes Zusammenspiel aus Alt und Neu. So entsteht in Wolfurt auf einer Fläche von rund 9.400 m² das Doppelmayr Quartier am Rickenbach – ein Mix aus zwei Bestands- und zehn Neubauten sowie attraktiven Wegen und Aufenthaltsbereichen.

„Die Hammerschmiede, in der einst der Grundstein für die Erfolgsgeschichte von Doppelmayr gelegt wurde, wurde genauso wieder aufgebaut, wie sie einmal war. Ringsum verteilen sich die alte Lehrwerkstätte und ein Veranstaltungssaal, der am Ort des ehemaligen Gästehauses entsteht. Die Mischung aus historischen Bestandsgebäuden und neuen Gebäuden, aus Gewerbeflächen und modernen Wohnungen sollen zu einem lebendigen Zentrum werden.“

Markus Schadenbauer

Ein Blick zurück…im Jahr 1893 wurde Doppelmayr am Rickenbach gegründet. Je größer das Unternehmen wurde, desto mehr Gebäude wurden übernommen und es entstand ein Dorf-im-Dorf-Charakter. Dort fanden nicht nur die Mitarbeitenden einen Arbeitsplatz, sondern auch Gäste aus aller Welt wurden bei ihren Besuchen hier willkommen geheißen und untergebracht. Denn Doppelmayr war und ist auch heute noch für seine Gastfreundschaft bekannt.

Mit dem Quartier am Rickenbach möchte Doppelmayr der Wolfurter bzw. Vorarlberger Bevölkerung etwas zurückgeben. Nicht nur Gebäude, sondern ein Stück Heimat für die Menschen, die hier leben, arbeiten und sich begegnen werden. Für Markus und das Unternehmen Doppelmayr ist es ein Herzensprojekt, denn hier verbinden sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: Während zwei Bestandsbauten, der Technikerturm sowie die alte Lehrwerkstatt, erhalten blieben, wurde die Hammerschmiede in seiner alten Pracht wieder aufgebaut. Zu den Neubauten zählen eine Shedhalle, fünf Langhäuser, ein Wohnturm, ein Gasthaus und ein Veranstaltungssaal.

Mehr als Wohnen: Ein lebendiger Ort für alle

Das Besondere am Quartier am Rickenbach ist sein Nutzungsmix. Hier entstehen nicht nur 60 Mietwohnungen in unterschiedlichen Größen, sondern auch vielfältige Flächen für Gewerbe, Gesundheit, Handwerk und Gastronomie. „Es war uns von Anfang an wichtig, nicht einfach Flächen zu vermieten, sondern bewusst auszuwählen, wer hier hineinkommt“, sagt Markus, der die Gewerbeflächen kuratiert.

Und diese Auswahl geschieht mit Bedacht: Der Technikerturm fokussiert sich auf die medizinische Nutzung und in der alten Lehrwerkstätte finden ein Catering-Unternehmen sowie Co-Working-Spaces Platz. Während manche gewerblichen Flächen bereits fix vergeben sind, stehen weitere Flächen aktuell noch zur Verfügung – für alle, die nicht irgendein Geschäft eröffnen möchten, sondern Teil einer besonderen Gemeinschaft sein wollen. Ob Feinkostladen, Goldschmiede, Vinothek oder Floristik, das Quartier sucht nach Menschen mit Haltung, Ideen und dem Wunsch, etwas zu bewegen.

40

Wohnungen
(1- bis 4-Zimmer-Wohnungen)

1.900 m²

Gewerbefläche, Einheiten von 57 m² bis 240 m² verfügbar

9.200 m²

bebaute Fläche

• Doppelmayr Immobilien GmbH
• RICK GmbH
• 5 Langhäuser
• Wohnturm
• Gasthaus „Konrad“
• Veranstaltungssaal „Gästehaus“
• Shedhalle
• 2 Tiefgaragen
• Hammerschmiede
• Technikerturm
• Alte Lehrwerkstatt
• Spatenstichfeier: 18. September 2023
• Baustart Baulos Ost: September 2023
• Baustart Baulos West: Sommer 2024
• Geplante Fertigstellung: Mitte/Ende 2026

Fakten rund ums Quartier am Rickenbach

Ein Platz, der verbindet

Zentrum des Quartiers ist der verkehrsfreie Dorfplatz – dort, wo einst das Doppelmayr-Gästehaus stand. In Anlehnung an die Geschichte trägt der neue Veranstaltungssaal wieder den Namen „Gästehaus“ und soll wie früher für Begegnung stehen, für Feiern, Veranstaltungen und besondere Momente, privat wie öffentlich. Gleich daneben entsteht mit dem Gasthaus „Konrad“ ein neuer Treffpunkt für Wolfurt: mit Gastgarten, Café und Boutique-Zimmern für Übernachtungsgäste. Die Architektur erinnert mit ihrer dunkelroten Holzfassade bewusst an den früheren Bestand und lässt die Geschichte mit qualitativ hochwertiger Bauweise weiterleben. Entworfen wurde das "Konrad" - wie auch das gesamte Doppelmayr Quartier am Rickenbach - von Bernardo Bader, gestaltet von Innenarchitekt Walter Angonese.

Die neue Shedhalle wird ein markantes Gebäude, das Bezug zur Vergangenheit nimmt. Ebenso die Langhäuser, die rund um den Dorfplatz entstehen. Eingefärbter Sichtbeton und die sehr charakteristische Architektur sorgen für die passende Atmosphäre. Es geht um das Lebensgefühl, um ein Quartier, das man gerne betritt – und nur ungern wieder verlässt.

„Das Quartier am Rickenbach ist ein Gesamtkonzept: Es wird ein schöner Mix aus Leben, Wohnen und Arbeiten. Der Blick ist auf die Zukunft gerichtet und obwohl es verkehrstechnisch gut erschlossen ist, ist es ruhig. Diese Infrastruktur, die man dort bekommt, gibt es nicht an vielen anderen Orten. Es ist beeindruckend, was Doppelmayr dort realisiert.“

Markus Schadenbauer

Durchdacht bis ins Detail

Das Quartier lebt nicht nur von seiner Atmosphäre, sondern auch von seiner Funktionalität. Zwei großzügige Tiefgaragen sorgen für ausreichend Parkplätze für Bewohner(innen), Besucher(innen) und Gewerbetreibende – komfortabel, sicher und direkt unter dem Areal. Oberirdisch bleibt der Raum frei, ob für Begegnungen, Spaziergänge, Spielplätze und Radwege. Auch der Rickenbach, der dem Quartier den Namen gibt, wurde wieder freigelegt. Er fließt sichtbar durch das Areal und verleiht ihm eine einmalige Atmosphäre.

Nachhaltigkeit spielt ebenfalls eine zentrale Rolle. „Geheizt wird mit einem modernen Erdsonden-Heizsystem. Dieses sorgt für eine ökologische Wärmeversorgung und im Sommer für eine angenehme Kühlung“, erklärt Markus. Das gesamte Areal ist durchlässig geplant und entlang des wieder sichtbaren Rickenbachs verlaufen Fuß- und Fahrrad-Wege.

Four people on a construction site with scaffolding, one holding a gift basket.

Ein Ort, der bleibt

Das Quartier am Rickenbach ist mehr als ein Bauprojekt. Es ist ein Versprechen. An die Geschichte dieses besonderen Ortes und an die Menschen, die sich im Quartier niederlassen werden. Wer hierher kommt, spürt schnell: Dies ist kein anonymer Ort. Sondern ein Quartier mit Seele. Mit Platz für Ideen. Und mit offenen Türen für Menschen, die Teil von etwas Echtem sein möchten.

Man stands by modern concrete buildings and a construction site with snow on a sunny day.
Back of a person looking out at modern red buildings under construction under a blue sky.
Man pointing at a modern concrete building under construction, with snow and a crane visible.
Two modern buildings under construction, one red-brown and one gray, with an excavator on site.
Man on a balcony looking at a construction site with red buildings, an excavator, and a crane.