„Das Coole an meinem Job ist es, den Menschen zuzusehen, wie sie etwas
lernen und dabei Spaß haben.“
Mein perfekter Familienskitag!
Audio wurde mit KI generiert
Kurze Zusammenfassung:
- Joe Tripp lebt seit 27 Jahren seine Leidenschaft als Skilehrer und Ausbilder. Für ihn ist der Berg mehr als Arbeitsplatz, er ist Berufung.
- Im Golmi-Land sorgt er mit seinem Team für sichere, individuelle Betreuung – mit kleinen Gruppen, Vitalpausen und viel Gespür für jedes Kind.
- Neben klassischen Skikursen bietet die Schneesportschule Golm abwechslungsreiche Schnee-Erlebnisse wie Snow Tubing, Skifox oder LVS-Training an.
- Joe unterrichtet vom Kleinkind bis zum 70-Jährigen und bildet zudem rund 230 Nachwuchs-Skilehrer(innen) pro Saison aus.
- Für ihn zählt der Moment, wenn jemand mit leuchtenden Augen sagt: „Das hat Spaß gemacht!“ – dann weiß er, warum er jeden Morgen auf den Berg fährt.
Bereits seit 27 Jahren ist Joe Tripp Skilehrer und Ausbilder aus Leidenschaft. Während die Urlauber(innen) sowie die einheimischen Skifahrer(innen) noch am Frühstückstisch sitzen und sich für den Tag auf der Piste vorbereiten, ist Joe bereits unterwegs. Morgens um halb acht fährt er mit der Golmerbahn nach oben auf den Berg, wo um diese Uhrzeit noch alles ruhig ist.
Gemeinsam mit seinem Team, das aus bis zu 85 Personen besteht, trifft er alle Vorbereitungen, die anfallen: Golmi-Land aufbauen, Wochenplanung anschauen und um kurz vor neun Uhr gibt es eine Besprechung mit dem Team. Dann geht’s los und das Golmi-Land wird von Kinderlachen erfüllt.
„Jeder Tag ist anders und bringt neue Überraschungen. Mal schneit es, mal scheint die Sonne, das Wetter und die Schneebedingungen wechseln täglich. Und auch unsere Schneesportschüler(innen) sind unterschiedlich, jede(r) bringt andere Erfahrungen und Erwartungen mit. Da müssen wir flexibel sein.“
Manche stehen zum allerersten Mal auf Ski, die Beine noch steif vor Aufregung. Andere fahren hingegen schon recht sicher und wollen eine saubere, bessere Technik lernen. Einige kommen mit Respekt vor dem Berg. Und wieder andere sprühen vor Selbstvertrauen und müssen lernen, ihre Energie richtig zu dosieren.
„Unsere Aufgabe ist es, jede und jeden genau dort abzuholen, wo er oder sie gerade steht“, sagt Joe, der die Schneesportschule Golm leitet. Es gibt kein Schema F. Was bei einer Person funktioniert, klappt nicht unbedingt bei der anderen. Mal braucht es Geduld und gut zureden, mal Humor. Doch eines ist klar: Es braucht das nötige Gespür für die Menschen. Denn nur in einer vertrauensvollen Umgebung kann man lernen.
„Wenn jemand beginnt, benötigt es ein sicheres Umfeld. Gerade am Anfang sind die Bedingungen entscheidend, denn man soll ein Gefühl von Sicherheit bekommen und somit Vertrauen aufbauen. Nur so gelingt der Lernerfolg.“
Gerade bei Kindern ist der erste Eindruck entscheidend. Es muss bunt und ansprechend sein – es ist der Eintritt in ihre Ski-Welt. Darum erkennt man das Golmi-Land an den bunten Bögen und lustigen Figuren. „Als ich vor drei Jahren die Schneesportschule Golm übernommen habe, habe ich einiges umgestellt, da mir die Qualität am Herzen liegt.“ Dementsprechend wurden die Gruppengrößen verringert und die Kurszeiten angepasst: einmal drei Stunden am Vormittag und einmal drei Stunden am Nachmittag. Die Vitalpause, bei der es etwas zu trinken und etwas Gesundes zu essen gibt, sorgt zwischendurch für zusätzliche Energie. Dank diesem zweischichtigen Kurssystem wurden mehr Plätze geschaffen und die Möglichkeit, spontan einen Kursplatz zu bekommen – was besonders bei den Urlauber(inne)n gut ankommt.

Tipp: Die Schneesportschule befindet sich direkt im Sportshop. So kann man am selben Ort einen Skikurs buchen und das Equipment ausleihen. Übrigens, gibt es mit der Buchung eines Skikurses auch Rabatte im Sportshop und wenn beide Eltern Ski oder Snowboard ausleihen, erhalten Kinder bis 10 Jahre ihre Ausrüstung kostenlos.
Aber auch die einheimischen Skifans kommen auf ihre Kosten, denn in der Nebensaison haben Kindergärten und Schulen aus der Umgebung die Möglichkeit, vergünstigte Skikurse zu buchen – ein Angebot, das gut angenommen wird.
Für die ganz Kleinen, gibt es Einheiten von einer Stunde. „Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass kleine Kinder oft nicht lange fahren wollen und gleich mal keine Lust mehr haben. Daher gibt es für die drei- und vierjährigen einstündige Zeitfenster. Mit einer Gruppengröße von drei Kindern kann man sich auf sie fokussieren und es freut mich, dass es so gut angenommen wird.“
Ankommen, Begrüßen, Aufwärmen, Kennenlernspiel – bevor es auf die Piste geht, werden die Kinder abgeholt, es wird eine Vertrauensbasis geschaffen. „Jede(r) lernt unterschiedlich schnell, doch etwa 80 bis 90 Prozent können anschließend eine leichte Piste runterfahren. Danach heißt es üben, üben, üben“, ist Joe überzeugt.
Spass im Schnee
Nach dem Skikurs ist der Spaß im Schnee noch lange nicht vorbei. Denn nachmittags gibt es ein besonderes Programm für Kinder, abseits vom klassischen Ski- und Snowboardfahren. Ohne Vorkenntnisse, einfach nur Unterhaltung. Das ist das Ziel von Joe und seinem Team der Schneesportschule Golm.

„Wir bieten den Kindern verschiedene Programmpunkte wie Snow Tubing in einem Reifen, Zipfybob über die Wellen, Skifox oder auch LVS-Training, also ein Lawinenverschüttetensuch-Training bei unserem Übungshang, an. Damit wollen wir ihnen spielerisch zeigen, wie viel Spaß man im Schnee haben kann und einen zusätzlichen Anreiz fürs Skifahren schaffen. “
Tipp: Es gibt auch einen betreuten Skikindergarten. Eine Pädagogin kümmert sich um die Kinder, während die Eltern in Ruhe Skifahren gehen können.
Joe liebt es, jeden Tag an der frischen Luft zu sein. Er könnte sich keinen schöneren Arbeitsplatz als den Berg vorstellen. Arbeiten, wo andere Urlaub machen bzw. sich erholen. Ursprünglich kommt er aus Tirol, genauer gesagt aus Oberhofen. Sportbegeistert war er immer schon, ob Langlaufen oder Skifahren, und machte auch Leistungssport. Als Spätzünder, wie er sagt, mit 27 Jahren absolvierte er die Skilehrer-Ausbildung. Und kurze Zeit darauf alle Ausbildungen, die es zu machen gibt, vom Skilehrer-Ausbilder bis zum Skiführer.
So ergab das eine, das andere und nun übt der gelernte Buch- und Offsetdrucker seinen Traumjob aus. „Andere unterrichten und den Menschen helfen hat mir immer schon gefallen. Ich hab mir auch nie schwergetan, auf Menschen zuzugehen. Ich mag es, immer wieder neue Menschen kennenzulernen und viel mit jungen Leuten zu tun zu haben. Ihnen etwas beizubringen, an dem sie selbst Freude haben“, erklärt er.
Von jung bis alt
Zu alt, etwas Neues zu lernen? Das gibt es nicht. „Einmal hatte ich einen 70-Jährigen, der Snowboarden gelernt hat. Es kommt immer auf das Mindset drauf an“, erinnert er sich. Deshalb gibt es auch immer wieder erfahrene Skifahrer(innen), die sich für ein paar Stunden einen Privatkurs buchen, um ihre Technik zu verbessern. „Viele fahren zwar schon jahrelang, aber wollen dennoch an ihrem Stil etwas verbessern. Wir können ihnen hilfreiche Tipps und Tricks zeigen.“ Die Schneesportschule Golm ist genau dafür da: Menschen Skifahren beizubringen. Egal, wie alt man ist. Hauptsache man ist mit Freude dabei.
Joe bildet auch zukünftige Skilehrer(innen) aus. „Pro Wintersaison absolvieren am Golm rund 230 Nachwuchs-Skilehrer(innen) ihre Ausbildung. Vor ein paar Jahren haben wir das in ganz Vorarlberg in die Hand genommen.“
Wenn er nicht gerade am Skifahren, Radfahren, Wandern oder Surfen ist, dann findet man Joe auf der Bühne. Die Musik ist neben dem Sport seine zweite große Leidenschaft. Joe spielt drei-vier Instrumente gleichzeitig und performt verschiedene Cover-Songs. Und im Sommer ist er ebenfalls am Berg im Einsatz: „In den Sommermonaten arbeite ich bei der Bergbahn und kümmere mich um die Infrastruktur der Wanderwege, wie beispielsweise den Waldrutschenpark oder Golmis Forschungspfad.“
Am Ende des Skitages, wenn im Golmi-Land wieder Ruhe einkehrt, ist für Joe noch nicht Feierabend. Denn täglich werden die bunten Bögen und Co. des Golmi-Landes wieder abgebaut, damit die Walzen ihre Arbeit machen können und die Piste für den nächsten Tag präpariert werden kann. „Ich habe ganz selten einen Tag gehabt, an dem ich nicht gern arbeiten gegangen bin“, sagt er und blickt über die Berggipfel in den Abendhimmel.
Vielleicht ist es genau diese Mischung aus Bewegung, Begegnung und Berg, die seinen Beruf so besonders macht. Joe bringt Menschen nicht nur das Skifahren bei. Er schenkt ihnen Vertrauen, Selbstbewusstsein und Erinnerungen, die bleiben. Und wenn am Ende jemand unten ankommt, sich umdreht und mit leuchtenden Augen ruft: „Das hat Spaß gemacht!“ – dann weiß Joe, warum er morgens um halb acht in die Gondel steigt.
Funlines: Action ohne Druck, perfekt für Kinder und Erwachsene
Familienabfahrten: spannend, aber nie überfordernd
Familienskigebiet Golm: übersichtlich, sicher und entspannt
Skikindergarten: für die Kleineren – und für die ersten Golm-Erinnerungen
Rodeln am Erlebnisberg Golm: ein Klassiker, der immer geht
Alpine-Coaster-Golm: der krönende Abschluss für Spaßkanonen






