Kurze Zusammenfassung:
- Ina, 35, aus München lebt ihren Traumjob bei HEAD – mitten in Kennelbach, Vorarlberg.
- Als Communications Teamlead verantwortet sie Kampagnen, Shootings und Events für den globalen Racket-Sport.
- Tennisprofis wie Berrettini und Sinner gehören zu ihrem Alltag – der Arlberg zum Feierabend.
- From local to global: Alles beginnt in einem kleinen Ort am Bodensee und landet auf den großen Bühnen der Welt.
- Ihre Botschaft: Eine internationale Karriere braucht keine Großstadt – nur den richtigen Ort.
Jeder Tag ist anders und genau das ist der Plan!
Los Angeles. 9 Uhr. Irgendwo zwischen Sand, Hitze und endloser Weite in der kalifornischen Wüste laufen die Kameras. Ein Tennisstar wartet auf seinen Einsatz. Mitten im Geschehen steht Ina. Konzentriert, souverän und mit der Ruhe von jemandem, der genau weiß, was er tut. Heute Kalifornien, morgen Paris, nächste Woche vielleicht schon Rom oder Shanghai. Routine gibt es in ihrem Job kaum. Genau das liebt sie.
Ina ist 35, gebürtige Münchnerin und seit fast zehn Jahren beim Sportartikelhersteller HEAD. Als Communications Teamlead im Racket-Sports-Bereich verantwortet sie einen Teil des internationalen Kommunikationsteams. Ihr Büro liegt nicht in London oder New York. Es ist in Kennelbach, Vorarlberg. Ein Ort mit knapp zweitausend Einwohner:innen und weltweiter Bekanntheit.




„Es ist schon witzig, dass du in einem kleinen Ort wie Kennelbach arbeitest und von dort aus in die Welt reist“
Ina
75 Jahre HEAD.
Mehr als 50 Jahre Kennelbach.
Seit 75 Jahren steht HEAD für Spitzensport. Seit mehr als 50 Jahren befindet sich die internationale Unternehmenszentrale in Kennelbach. Von hier aus entstehen Produkte, Kampagnen, Kataloge, Werbemittel und internationale Großevents für Märkte auf der ganzen Welt.
Menschen aus Frankreich, Italien, Spanien und vielen weiteren Ländern arbeiten hier gemeinsam an internationalen Projekten. Englisch ist dabei die gemeinsame Sprache. Was in Kennelbach entwickelt wird, kommt später von Buenos Aires bis Tokio zum Einsatz.
Neugier als wichtigstes Einstellungskriterium
Was HEAD für Ina besonders macht, ist nicht der Glamour der Turniere. Es sind die Menschen und die Unternehmenskultur dahinter. Flache Hierarchien, echtes Vertrauen und die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln.
„Die Menschen hier bei HEAD machen das Arbeiten so schön. Sie schaffen ein Umfeld, in dem du dich wohlfühlst“
Ina
Wer neu ins Team kommt, ist von Anfang an mittendrin. Praktikant:innen, Auszubildende und neue Mitarbeiter:innen begleiten Shootings, Events und internationale Meetings. Wissen weiterzugeben gehört für Ina ganz selbstverständlich dazu.
Gute Kommunikation braucht frische Perspektiven. Wer nicht offen für neue Ideen und den nächsten Wandel ist, hat in einem Team, das täglich mit der ganzen Welt kommuniziert, einen schweren Stand. Für Ina zählen deshalb Neugier, Offenheit und Lernbereitschaft weit mehr als perfekte Lebensläufe.
Eine Pizza und eine Bewerbung. Mehr brauchte es nicht.
Nach der Schule sammelte Ina erste Berufserfahrung in der Münchner Automobilindustrie, zunächst bei einem Zulieferer, später bei einem Hersteller. Irgendwann merkte sie, dass ihre Leidenschaft dem Marketing gehört. Sie absolvierte ein Studium und vertiefte ihr Fachwissen.
Dann kam jener Abend, der vieles veränderte. Beim Pizzaessen mit einer Freundin entdeckte sie eine Stellenausschreibung von HEAD. Noch am selben Abend schickte sie ihre Bewerbung ab. Bereits am nächsten Morgen klingelte das Telefon. Eine Woche später hatte sie ihren Job im Marketingteam.

Zunächst arbeitete sie vier Jahre lang bei HEAD Germany in München als Marketing Assistentin. Dort betreute sie Trainer:innen, Nachwuchsspieler:innen, Vereine und Handelspartner.
Dann ergab sich die nächste Chance innerhalb des Unternehmens. Eine Kollegin am Hauptsitz in Kennelbach wurde schwanger und für eine befristete Zeit wurde Unterstützung gesucht. Ina sagte zu. Geplant waren eineinhalb Jahre. Sie ging davon aus, danach wieder nach München zurückzukehren. Sieben Jahre später ist sie immer noch da. Am Standort Kennelbach startete sie als Junior Retail Marketing Managerin. Im Laufe der Jahre entwickelte sie sich Schritt für Schritt weiter. Nach sieben Jahren folgte der Senior-Titel. Heute ist sie Communications Teamlead im Racket-Sports-Bereich.
From Local to Global. Kennelbach als Schaltzentrale.
Wer zum ersten Mal nach Kennelbach kommt, erwartet kaum, dass von hier aus internationale Marketingaktivitäten für zahlreiche Märkte gesteuert werden. Doch genau das passiert täglich.
Während Europa langsam Feierabend macht, beginnt auf anderen Kontinenten der Arbeitstag erst. Teams rund um den Globus greifen auf Materialien, Kampagnen und Konzepte zurück, die ihren Ursprung in Vorarlberg haben.

„Man muss nicht in London oder New York arbeiten, um dieses internationale Karrieregefühl zu bekommen“
Ina
Was ihre Arbeit umfasst, klingt für viele Sportfans wie ein Traumjob: Produktshootings in der kalifornischen Wüste. Ein Messestand beim Tennisturnier in Rom. Ein internationales Schläger-Launch-Event in Paris. Sales Meetings mit rund 300 Teilnehmer:innen aus aller Welt. Kataloge, Kampagnen und Werbemittel für globale Märkte.
Alles beginnt hier. In Kennelbach.
Kein Tag wie der andere
Inas Alltag lässt sich nicht in feste Routinen pressen. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen. Ein ganz normaler Arbeitstag kann bedeuten, einen Padel-Katalog fertigzustellen, Videomaterial aus Berlin für den nächsten Kampagnenstart zu koordinieren oder internationale Kooperationen abzustimmen.
Als Teamlead denkt sie langfristig. Was heute veröffentlicht wird, wurde oft bereits im Vorjahr geplant. Projekte für die kommenden Jahre befinden sich bereits heute in Entwicklung. Ihre wichtigste Eigenschaft? Für Ina ist die Antwort klar: lösungsorientiert handeln. Je größer ein Projekt wird, desto wichtiger sind Ruhe, Überblick und Entscheidungsstärke.

Wenn Novak Djokovic zum Shooting kommt
Bei internationalen Produktionen begegnet Ina regelmäßig einigen der bekanntesten Namen des Sports. Doch abseits der großen Bühne erlebt sie die Menschen hinter den Schlagzeilen.

Zu ihren Projekten zählen Shootings mit Novak Djokovic, Produktionen mit Jannik Sinner in Shanghai oder Kampagnen mit Padel-Stars wie Arturo Coello. Begegnungen, die sie nie als selbstverständlich betrachtet.

„Dass hinter den großen Namen ganz entspannte, herzliche Menschen stecken, ist eine der schönsten Erkenntnisse dieses Jobs“
Ina
Zwischen Bergen und Business
Was hält eine Münchnerin in Kennelbach? Für Ina ist die Antwort eindeutig: die Berge.
Nach internationalen Projekten, Reisen und langen Arbeitstagen zieht es sie hinaus in die Natur. Im Winter auf die Skipiste, im Sommer in die Berge.
„Das ist mein Ausgleich“, sagt sie. „Sobald ich am Berg bin, wird der Kopf wieder frei.“
Genau diese Kombination macht Vorarlberg für sie so besonders: ein internationaler Arbeitsalltag mit Menschen aus aller Welt und gleichzeitig Orte der Ruhe direkt vor der Haustür. Der Arlberg ist nah, die Dolomiten und die Schweiz sind schnell erreichbar. Auch München liegt nicht weit entfernt.

Für Ina verbindet kaum ein anderer Ort Karriere, Lebensqualität und Natur so selbstverständlich miteinander. Auch ihr Umfeld ist längst international geworden. Ihr Freundeskreis verteilt sich mittlerweile zwischen Vorarlberg, München und vielen weiteren Orten auf der ganzen Welt.
Dabei sein. Von Kennelbach aus.
Bei HEAD in Kennelbach gibt es regelmäßig Praktikums- und Karrieremöglichkeiten in unterschiedlichen Bereichen.
Profisportler braucht man dafür nicht sein. Wichtiger sind Neugier, gute Englischkenntnisse, die Bereitschaft anzupacken und die Begeisterung für Sport..
Und wo sieht sich Ina in Zukunft?
Die Frage bringt sie kurz zum Nachdenken. Dann lächelt sie.
Da, wo sie ist. Das fühlt sich gerade genau richtig an.







