Mit dem E-Auto an den Gardasee - klappt das?

Audio wurde mit KI generiert

Kurze Zusammenfassung:

  • Anna startet skeptisch in den E-Roadtrip – voller Vorurteile über lange Ladezeiten, Apps und Reichweitenstress.
  • Schon beim ersten Stopp in Innsbruck merkt sie: Laden ist schnell, bequem und perfekt mit Pausen kombinierbar.
  • Auf dem Penser Joch beeindruckt das E-Auto mit Power und Rekuperation. Und Anna lernt, dass die Batterie längst nachhaltiger ist als gedacht.
  • Mit nur einer Lade-App, entspannten Stopps und grüner Energie wird die Fahrt nach Riva del Garda zum entschleunigten Genuss.
  • Fazit: E-Mobilität ist einfacher, klimafreundlicher und angenehmer als erwartet – und überzeugt selbst hartnäckige Skeptiker.

Dornbirn, 8:12 Uhr

Es ist kurz nach acht Uhr morgens, als Anna sich anschnallt. Der Himmel über Dornbirn ist leicht bewölkt, der Kofferraum des gemieteten E-Autos ist vollgepackt mit Badezeug, Wanderschuhen und – zumindest bei Anna – einer ordentlichen Portion Skepsis. „Ich sag’s dir gleich: Wenn das jetzt so ein Elektro-Abenteuer mit stundenlangen Ladepausen und fünf Apps zum Laden wird, drehe ich um“, sagt sie kritisch, während Lukas den Wagen startet. Doch er bleibt entspannt. „Wenn das passiert, bekommst du in Verona ein Eis. Aber warte ab, du wirst überrascht sein.“

Und tatsächlich: Bereits beim Losfahren fällt Anna etwas auf. Der Wagen gleitet beinahe lautlos durch die Straßen. Kein Brummen, kein Ruckeln – nur ein sanftes Surren. „Okay… das ist leiser als gedacht“, murmelt sie, während sich die anfängliche Anspannung langsam in Neugier verwandelt.

Innsbruck, 10:30 Uhr

Gut zwei Stunden später wollen sie bei Innsbruck eine erste Pause machen. Praktischerweise hat das Navi Lukas eine Ladestation vorgeschlagen. Ein bisschen skeptisch ist Anna immer noch.

„So, jetzt ist der Akku sicher schon fast leer, oder?“

„Noch 200 Kilometer übrig. Aber hier wollten wir eh einen Stopp einlegen – und bei der Gelegenheit laden wir das Auto ein bisschen auf.“

„Und wie lange dauert das jetzt?“

„Eine halbe Stunde. In der Zeit können wir gemütlich einen Kaffee trinken und die Aussicht genießen.“

„Okay, also ist es voll schnell aufgeladen. Und das Navi hat dir sogar die Ladesäule vorgeschlagen?“

„Natürlich. E-Mobilität ist keine Schatzsuche.“

Penser Joch, 12:24 Uhr

Nach einer halben Stunde Ladezeit machen sich Anna und Lukas weiter auf den Weg Richtung Italien. Doch Lukas nimmt nicht den direkten Weg über den Brennerpass, sondern entscheidet sich ab Sterzing für eine schöne Serpentinenstrecke über das Penser Joch. Mal schauen, wie das E-Auto diese bewältigt.

„Ich dachte immer, E-Autos sind lahm. Aber das zieht hier ganz schön durch.“

„Volles Drehmoment ab der ersten Sekunde. Und weißt du, wie viel Energie wir beim Runterfahren gewinnen?“

„Jetzt kommt der Nerd-Talk…“

„Rekuperation. Das Auto bremst elektrisch und lädt dabei den Akku wieder auf. Wir kommen mit mehr Reichweite ins Tal als wir oben auf dem Pass hatten.“

„Das ist… ziemlich cool. Aber jetzt mal ehrlich, was ist eigentlich mit der Batterie? Ich hab gehört, die ist total umweltschädlich?“

„Die Herstellung braucht Energie und Rohstoffe, ja. Aber über die gesamte Lebensdauer ist ein E-Auto trotzdem deutlich klimafreundlicher – vor allem, wenn es mit grünem Strom geladen wird. Und die Batterien werden mittlerweile schon recycelt oder als Speicher weiterverwendet.“

Trient, 14:20 Uhr

Knapp zwei Stunden später machen sie einen weiteren Stopp in Trient. Aber nicht zum Laden, sondern weil für Anna der erste Espresso noch an der Autostrada für sie einfach zu einem Italienurlaub gehört. Entspannt lehnt sie an der Motorhaube. „Weißt du, ich hab’s mir schlimmer vorgestellt“, gibt sie zu. „Die Pausen sind eigentlich… angenehm. Ich hab das Gefühl, ich habe mehr vom Tag, als wenn ich stur auf der Autobahn durchrasen würde.“ Lukas lacht. „Und wie viele Lade-Apps hast du gebraucht?“ – „Eine. Die zeigt alles. Warum tut jeder so, als bräuchte man einen Informatikabschluss dafür?“ – „Weil schlechte Geschichten sich besser erzählen als gute Erfahrungen“, meint Lukas trocken.

Riva del Garda, 16 Uhr

Am Nachmittag kommen sie an ihrem Zielort, in Riva del Garda, an. Das Licht bricht sich auf dem See, es riecht nach Sonne und Süden. Anna steigt aus, streckt sich und atmet tief durch: „Okay. Du hast gewonnen. Es war weder kompliziert noch langsam noch stressig. Und ich konnte während der Fahrt sogar alle meine Lieblings-Podcasts hören.“ Lukas lächelt. „Und dein CO₂-Fußabdruck? Fast auf Null.“ Anna schaut ihn an. „Gut. Du darfst dir was wünschen. Aber nichts Technisches.“ – „Dann wünsche ich mir, dass du auf der Rückfahrt fährst. Vertrau mir, es ist ein einzigartiges Fahrgefühl.“ – „Abgemacht“, sagt Anna lachend.

An einem Abend am See

An einem besonders schönen Abend sitzen sie gemeinsam am Seeufer und blicken auf den Gardasee vor ihnen. Die beiden essen ein Eis, während die letzten Sonnenstrahlen über das Wasser tanzen. „Weißt du was? Ich dachte, E-Autos sind was für Technikfreaks und Stadtmenschen. Aber eigentlich… sind sie einfach nur logisch und echt angenehm.“ Lukas lehnt sich zurück. „Du bist in Italien angekommen. Und in der Mobilität von morgen.“

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