
Mission: Einen neuen Kühlschrank kaufen
Audio wurde mit KI generiert
Kurze Zusammenfassung:
- Als der alte Kühlschrank kaputtgeht, startet Felix‘ Familie ihre Kühlschrank-Mission – mit Fokus auf Energieeffizienz.
- Im Fachgeschäft lernt Felix das EU-Energielabel kennen und wird zum kleinen „Energie-Detektiv“ mit Blick für Verbrauch, Lautstärke und Fassungsvermögen.
- Trotz Begeisterung für ein knallrotes Retro-Modell entscheidet sich die Familie bewusst für ein modernes, sparsames Gerät mit Klasse B.
- Zuhause nutzen Felix und sein Vater ein Strommessgerät der illwerke vkw, um heimliche Stromfresser zu entlarven – mit überraschenden Ergebnissen.
- Die Aktion endet nicht nur mit einem neuen Kühlschrank, sondern auch mit neuem Wissen und mehr Bewusstsein für nachhaltiges Haushalten.
Es ist ein sonniger Samstagmorgen. Felix sitzt hinten im Auto, blickt aus dem Fenster und summt das Lied aus dem Radio mit. Gemeinsam mit seinen Eltern ist er auf dem Weg zum Elektro-Fachgeschäft ihres Vertrauens.
Der Grund für ihren Ausflug: Der alte Kühlschrank hat nach vielen treuen Jahren den Geist aufgegeben. „Ich hoffe, wir finden einen richtig coolen“, sagt Felix voller Vorfreude. „Mal sehen, was sie da haben“, antwortet seine Mutter lachend. Und sein Vater ergänzt: „Wichtig ist auch, dass er wenig Strom braucht und energieeffizient ist.“

Im Geschäft angekommen werden sie von einem freundlichen Verkäufer begrüßt. Dieser führt sie sogleich zu den verschiedenen Kühlschränken. Felix bekommt große Augen: Zwei lange Reihen voller Kühlschränke, weiße, silberne und bunte Modelle in allen Größen. Einige mit Doppeltür, andere mit Eiswürfelspender, manche ganz schlicht – und dann sieht er ihn: ein knallrotes Retro-Modell.
„Wow, schaut euch den an!“, ruft Felix aufgeregt. Seine Mutter grinst. „Der gefällt dir, was?“ – „Voll cool! Den will ich!“
Felix' Papa schmunzelt. „Ja, das ist ein echter Hingucker. Aber schauen wir uns mal gemeinsam das Energielabel an. Denn ein hübsches Äußeres ist nicht alles.“ Während der Verkäufer zustimmend nickt, erscheinen im Gesicht des Jungen Fragezeichen: „Energielabel? Was ist das?“
„Siehst du das Etikett hier an der Tür?“, fragt der Verkäufer und erklärt weiter: „Das ist das EU-Energielabel. Es hilft dir zu erkennen, wie viel Strom ein Gerät im Jahr verbraucht und wie effizient es arbeitet.“
Energielabel – das solltest du wissen
Das EU-Energielabel wurde im Jahr 2021 überarbeitet und vereinfacht, um den Energieverbrauch sowie die Effizient der Haushaltsgeräte besser zu verstehen.
- Effizienzskala (A bis G)
Für mehr Transparenz und Klarheit reicht die Skala nur noch von A (sehr effizient) bis G (weniger effizient). Die früheren Klassen A+, A++ und A+++ wurden abgeschafft. Viele Geräte, die früher als A+++ galten, sind jetzt in der Klasse C eingeordnet.
- QR-Code
Jedes Label enthält einen QR-Code. Wenn dieser gescannt wird, bekommt man Zugang zu einer EU-Datenbank mit detaillierten Informationen zum jeweiligen Produkt.
- Jährlicher Energieverbrauch
Um die laufenden Energiekosten besser abschätzen zu können, zeigt das Label den geschätzten jährlichen Energieverbrauch in Kilowattstunden (kWh) an.
Energielabel – das solltest du wissen
Das EU-Energielabel wurde im Jahr 2021 überarbeitet und vereinfacht, um den Energieverbrauch sowie die Effizient der Haushaltsgeräte besser zu verstehen.
- Effizienzskala (A bis G)
Für mehr Transparenz und Klarheit reicht die Skala nur noch von A (sehr effizient) bis G (weniger effizient). Die früheren Klassen A+, A++ und A+++ wurden abgeschafft. Viele Geräte, die früher als A+++ galten, sind jetzt in der Klasse C eingeordnet.
- QR-Code
Jedes Label enthält einen QR-Code. Wenn dieser gescannt wird, bekommt man Zugang zu einer EU-Datenbank mit detaillierten Informationen zum jeweiligen Produkt.
- Jährlicher Energieverbrauch
Um die laufenden Energiekosten besser abschätzen zu können, zeigt das Label den geschätzten jährlichen Energieverbrauch in Kilowattstunden (kWh) an.

Während der Verkäufer auf die Farbskala deutet, erklärt er, dass man hier die Energieeffizienzklassen ablesen kann. „Ein Kühlschrank der Klasse A benötigt beispielsweise weniger Energie als einer der Klasse F. Der rote Kühlschrank, den du gesehen hast, ist in der Energieklasse D – dieser hier drüben hingegen ist in der Klasse A. Somit ist er deutlich sparsamer, was den Energieverbrauch anbelangt.“
Felix schaut sich das Etikett an der Tür genau an und fragt dann: „Und was bedeutet die Milchkanne hier? Oder das Megafon?“ „Gut gesehen“, lobt ihn der Verkäufer. „Die Milchkanne steht symbolisch für das Fassungsvermögen des Kühlschranks, also wie viele Liter Lebensmittel hineinpassen. Hier zum Beispiel finden 160 Liter im Kühlfach Platz – das reicht für eine kleine Familie oder einen Single-Haushalt.“
Er zeigt auf das Symbol darunter: „Und das Megafon steht für die Lautstärke des Kühlschranks im Betrieb. Dieser hier hat zum Beispiel 39 Dezibel, das ist etwa so leise wie ein leises Gespräch oder das Ticken einer Armbanduhr. Für eine offene Wohnküche ist das ein angenehmer Wert.“
Felix nickt und schaut nun auch bei den anderen Geräten auf die Symbole. Es macht ihm Spaß, wie ein Energie-Detektiv herauszufinden, was ein Kühlschrank alles kann und wie laut oder sparsam er ist.
„Ich find das super“, sagt er und grinst. „Das ist ja wie ein kleiner Steckbrief für jeden Kühlschrank!“ Sein Vater lacht: „Ganz genau. Und du weißt jetzt, worauf es ankommt: nicht nur auf die Farbe, sondern auf die inneren Werte.“
Felix schaut nochmal auf den roten Retro-Kühlschrank und dann auf ein modernes Modell in schlichtem Weiß mit Klasse B, großem Fassungsvermögen und leisem Betrieb. Vielleicht muss ein Kühlschrank gar nicht schrill sein, um cool zu sein. Nach ein paar weiteren Vergleichen, einem Blick in den Innenraum und einer guten Beratung durch den Verkäufer steht die Entscheidung fest: Die Familie entscheidet sich für das moderne Modell in Weiß mit Energieklasse B.

Wie viel Strom verbraucht ein Gerät?
Als die drei wieder zu Hause sind, überlegt Felix, wie man herausfinden kann, wie viel Strom ein Gerät verbraucht. Sein Vater antwortet, dass es dafür spezielle Strommessgeräte gibt. „Die illwerke vkw bietet solche Geräte zum Verleih an. Zufällig habe ich gerade letzte Woche ein Strommessgerät ausgeliehen, weil ich den Verbrauch bei uns messen wollte – sollen wir dieses gleich einsetzen?“
Gemeinsam mit seinem Vater überprüft Felix alle möglichen Geräte. Er beginnt in seinem Zimmer und wandert von dort von Raum zu Raum, vom Obergeschoss bis in den Keller – kein Gerät ist vor ihm sicher. Dabei findet er nicht nur heraus, dass manche Geräte überraschend wenig Strom brauchen, sondern auch, dass andere einen größeren Verbrauch haben als gedacht. Besonders ein Gerät fällt ihm auf: sein alter CD-Player.

„Papa, schau mal“, ruft Felix aufgeregt, während das Strommessgerät weiterläuft. „Der CD-Player zieht sogar im Standby-Modus ordentlich Strom und wenn ich Musik höre, braucht er fast so viel wie unser Laptop!“ Sein Vater schaut sich die Zahlen an und nickt anerkennend. „Da hast du wirklich was Spannendes entdeckt. Der ist schon älter, das merkt man – moderne Geräte sind da viel sparsamer.“ Felix überlegt kurz, dann grinst er: „Also, wenn ich mir zu Weihnachten noch was wünschen darf, dann einen neuen Music-Player – aber bitte mit Effizienzklasse A!“
Mission: Ein neuer Kühlschrank kaufen und dabei auch noch Energie sparen – erfolgreich abgeschlossen.
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