Kurze Zusammenfassung:
- Liebherr Nenzing feiert 50 Jahre und öffnet die Werkstore für Kundschaft, Partner(innen) und ganz Vorarlberg.
- Das Organisationsteam plant seit einem Jahr, damit die Besucher(innen) hautnah erleben, wie riesige Krane entstehen.
- Shuttlebusse, Leitsysteme und Hallenrundgänge führen durch Produktion, Technik und Liebherr-Arbeitswelt.
- Vom Maschinen-Prüfstand bis zum Kinderprogramm wartet ein Fest voller Staunen, Action und Entdeckungen.
- Wenn Gäste mit leuchtenden Augen heimgehen, ist das Ziel erreicht – und Liebherr zeigt, was wirklich dahintersteckt.
Noch wenige Tage, dann ist es so weit: Liebherr in Nenzing feiert seinen 50. Geburtstag. Dieser wird groß mit Kund(inn)en, Partnerbetrieben und ganz Vorarlberg gefeiert. „Wir wollen zeigen, was alles in unserem Standort steckt. Wie eine Maschine entsteht, denn dazu gehört mehr als ein paar Metallelemente zusammenzuschweißen. Jede Abteilung trägt einen Teil zum Ergebnis bei“, erklärt Joachim, der sich als Projektleiter um die Geburtstagswoche kümmert.
Bereits seit einem Jahr plant das rund zehnköpfige Organisationsteam die Festwoche. Nun steht die letzte der monatlichen Sitzungen an:

Montag, 10 Uhr: Start der Sitzung
Joachim begrüßt das Projektteam und leitet durch die Sitzung. Er ist Projektleiter des Events und hat das große Ganze im Blick: „Bei mir kommen alle Informationen zusammen und ich stimme die einzelnen Bereiche miteinander ab.“

#Punkt 1: Anreise der Gäste
Der erste Programmpunkt dreht sich um die Anreise der Besucher(innen). Während am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeweils rund 400 Kund(inn)en und Partnerbetriebe erwartet werden, gehört der Freitagvormittag den Schüler(inne)n und Studierenden. Am Samstag folgt das große Highlight: Die Türen werden für die Vorarlberger Bevölkerung geöffnet.
„Die Anreise erfolgt ausschließlich über die öffentlichen Verkehrsmittel. Es gibt vier verschiedene Linien mit denen man kostenlos anreisen kann. Die Zufahrt wird abgesperrt, wodurch niemand mehr durchkommt“, erklärt Joachim. Unter anderem fahren jede Viertelstunde Shuttlebusse von den Bahnhöfen Bludenz und Nenzing sowie über Satteins, Schlins, Bludesch, Thüringen und Ludesch direkt zum Veranstaltungsgelände und wieder retour.

#Punkt 2: Offizieller Beginn
Um 10 Uhr werden die Tore geöffnet. Bei der Ankunft werden die Gäste willkommen geheißen und anschließend kann das Werk selbstständig besichtigt werden. Durch ein Leitsystem werden die Besucher(innen) durch die Produktionshallen geführt und können dort einen Blick hinter die Kulissen werfen. Können erleben, wie die Raupenkrane, Seilbagger oder Spezialtiefbaumaschinen entstehen, welche Arbeitsschritte dahinterstecken, welche Dimensionen die Einzelteile haben und was es alles braucht, bis eine Maschine komplett ist.
Bis 17 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, sich das Werk anzusehen, Liebherr genau zu erkunden und zu staunen.

#Punkt 3: Aufbau
„Viele Aufbauarbeiten sind bereits in vollem Gange. Das große Zelt steht bereits und die nächsten Tage kommt eines nach dem anderen dazu, je nachdem wie das Wetter mitspielt“, erklärt Joachim. Sanitäranlagen, Deko, Mobiliar, Catering – viele Dinge werden die nächsten Tage angeliefert oder wurden bereits geliefert.
Im HR- und Technologie-Pavillon gibt es tiefe Einblicke. „In diesem Zelt gibt es einerseits Einblicke in die Arbeitswelt von Liebherr und die Gäste können sich über die verschiedenen Karrierewege bei uns informieren. Andererseits zeigen wir die digitalen Lösungen für die Baustellen der Zukunft, von 3D-Drohnenmessungen bis hin zu digitalen Assistenzsystemen und modernsten Fertigungs- und Schweißtechniken“, erklärt Jasmin. Auch die Lehrwerkstätte öffnet die Türen. Während sich Interessierte über die Lehrberufe informieren können, sorgen extra engagierte DJs für die richtige Stimmung.
Nicht verpassen: Am Prüfstand gibt es Vorführungen und es wird gezeigt, was die Maschinen alles können. „Wir können die Fallplatte und den Rüttler vorzeigen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, in der Kabine Platz zu nehmen. So bekommen die Gäste ein Gespür dafür, wie stark die Maschinen sind“, beschreibt Wolfgang.

#Punkt 4: Kinderprogramm
Nicht nur für die Großen gibt es vieles zu bestaunen und zu erleben, sondern auch für die Kleinen: Von einer einzigartigen Hüpfburg – die für staunende Gesichter sorgen wird – über Kinderschminken, Bobby-Car-Parcours bis hin zu einem Sandkasten. Als Liebherr-Partner ist auch die inatura mit einem Zelt dabei. „Im Zelt werden verschiedene Exponate gezeigt und außerdem bauen sie einen zehn Meter langen Parcours auf“, erklärt Aleksandra.

#Punkt 5: Verpflegung und Generalprobe
Was wäre eine Geburtstagsfeier ohne Essen und Trinken? Daher ist natürlich auch für Verpflegung gesorgt. Die Kühlanhänger sind bestellt und stehen bald bereit, um die Getränke kühl zu stellen. Die Catering-Betriebe sind bereit, das Küchenzelt in Betrieb zu nehmen.
Damit alles reibungslos läuft, finden am Freitagnachmittag Generalproben und die Soundchecks für die Bands statt. Denn neben dem Kinderprogramm und den verschiedenen Programmpunkten gibt es auch musikalische Unterhaltung, unter anderem von der Bürgermusik Nüziders oder der Bigband Walgau.
Klick dich durch die Geschichte von Liebherr Nenzing
Seitlich swipen →

#Punkt 6: Sicherheit
Joachim erzählt, dass in der Woche davor die Bauzäune angeliefert werden. Damit wird alles abgesperrt, damit niemand sich verirrt. Um die Absperrungen in der Halle und die Kennzeichnung der Notausgänge kümmert sich die Feuerwehr. Martin, der Sicherheitsbeauftragte für die Festwoche, vereinbart mit den Anwesenden die Termine der Sicherheitsschulungen für die Helfer(innen) und klärt über das Sicherheitskonzept auf. Viele Stunden investierte Martin, der auch die Betriebsfeuerwehr bei Liebherr leitet, in die Ausarbeitung des ausführlichen Sicherheitskonzeptes, sodass alle Auflagen erfüllt sind bzw. sogar übertroffen werden.

Kurz nach 11 Uhr: Ende der Sitzung
Zum Abschluss fragt Joachim in die Runde: „Gibt’s noch etwas, das nicht gut läuft oder unklar ist?“ Einheitliches Schweigen. „Gut, dann sind wir vorbereitet,“ meint er mit einem Lächeln im Gesicht.
Auf ein Lächeln und viele glückliche Besucher(innen) hoffen auch Joachim und das ganze Organisationsteam. „Wenn die Leute mit glücklichen, staunenden Gesichtern durch das Gelände laufen und sich freuen, dann haben wir unser Ziel erreicht“, erklärt Jasmin und ergänzt: „Und wenn sie nach Hause gehen, sollen sie sehen, was alles hinter einem Kran steckt. Und vielleicht auch Liebherr als zukünftigen Arbeitgeber entdecken.“





