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Kurze Zusammenfassung:
- Carolin dachte zunächst, Liebherr passe nicht zu ihr – doch nach einem zufälligen Kontakt auf einer Jobmesse fand sie genau dort ihren Traumjob in der Forschung.
- Im Team für Simulations- und Methodenentwicklung arbeiten internationale Expert(inn)en an innovativen Lösungen für die Krantechnik von morgen.
- Die Zusammenarbeit erfolgt länderübergreifend zwischen Nenzing und Rostock – flexibel, digital und ergänzt durch persönliche Treffen.
- Viele Teammitglieder kamen über Studienprojekte oder Abschlussarbeiten zu Liebherr, ein wichtiger Einstieg für junge Talente.
- Liebherr überzeugt mit Flexibilität, Freiraum für Innovation und wertschätzender Unternehmenskultur. Ein Ort, an dem Technik, Teamgeist und Entwicklung zusammenkommen.
Carolin hat Mathematik in Rostock studiert und schon ein paar Stationen in ihrem Lebenslauf. Deshalb weiß sie genau, was sie möchte: forschen und entwickeln. Auf einer Jobmesse kommt sie mit einer Personalerin von Liebherr ins Gespräch, doch sie war überzeugt, dass es dort keinen passenden Job für sie gibt. Kurze Zeit später erhielt sie einen Anruf von Bertram – nun arbeitet sie seit ein paar Monaten bei Liebherr und hat es nicht bereut.

Gemeinsam mit ihren neun Kolleg(inn)en bilden sie die Abteilung Simulation- und Methodenentwicklung im Bereich Vorentwicklung Krantechnik. „Als Teil des Bereichs Vorentwicklung der Sparte MCC (Maritime Cargo Construction) gehört es zu unseren Aufgaben, die Produktentwicklung mit der Bereitstellung neuer Technologien und Methoden zu unterstützen“, erklärt Bertram, der die Abteilung leitet. Je nach Aufgabenstellung entwickeln sie ein Werkzeug um es der jeweiligen Abteilung zur Verfügung zu stellen oder übernehmen auch die operative Umsetzung. „Konkret gesagt schauen wir gemeinsam mit den Fachabteilungen, was an den bestehenden Prozessen verbessert werden könnte – selbst wenn die technischen Möglichkeiten bei uns noch nicht etabliert sind. So gehört der Einsatz numerischer Simulation durch die Finite Elemente Methode in der Statik bereits seit den 1980er Jahren zum Standardrepertoire. Wohingegen die Methoden aus dem Fachgebiet der nichtlinearen Technischen Dynamik zunehmend Anwendung finden. Beispielsweise können wir mittlerweile Parameter für die Kransteuerung so bestimmen, dass die Belastung auf Komponenten, wie etwa eine Winde, reduziert und dabei gleichzeitig die Umschlagsleistung einer Maschine verbessert werden kann“, führt René, Experte auf dem Gebiet der Technischen Dynamik, aus.
Ein Team, zwei Länder.
Die Abteilung agiert international
Während ein Teil davon in Nenzing sitzt, sitzt der Rest in Rostock. „Wir tauschen uns regelmäßig digital via Microsoft Teams aus, so funktioniert die Zusammenarbeit sehr gut“, beschreibt Michael. Alle paar Monate sehen sie sich auch vor Ort. Kommunikation und Austausch sind das A und O, wenn es um die länderübergreifende Zusammenarbeit geht. „Da wir für alle Werke der Sparte MCC zuständig sind, ist es wichtig, auch die Ansprechpartner(innen) persönlich zu kennen. Obwohl Microsoft Teams hier sehr hilfreich ist, ist uns der persönliche Kontakt sehr wichtig“, erklärt Bertram.




Die zehnköpfige Abteilung arbeitet nicht nur aufgeteilt zwischen Deutschland und Österreich, sondern nutzt auch die Möglichkeit, remote zu arbeiten. „Das Großartige ist, dass wir flexibel arbeiten können und der Arbeitsort nicht entscheidend ist. Unsere Meetings sind meist hybrid – die Anwesenden treffen sich im Sitzungszimmer und die anderen sind virtuell dabei“, erklärt Frank. Frank selbst hat den weitesten Weg zum Büro, denn er pendelt zwischen Imst und Nenzing. Dementsprechend ist er auch des Öfteren im Homeoffice. Auch Michael ist bis vor kurzem noch zwischen Vorarlberg und Tirol gependelt und wohnt mittlerweile in Vorarlberg. Wie man als Tiroler zu einem Vorarlberger Unternehmen kommt? „Mein Vater hat bei Liebherr gearbeitet und während meines Mathematik-Studiums in Innsbruck habe ich nach einem ersten Praktikum begonnen, hier nebenbei zu arbeiten. So hat das eine das andere ergeben“, blickt er zurück. „Als ich noch in Schnann gewohnt habe, habe ich zweimal in der Woche Homeoffice gemacht und diese Flexibilität habe ich richtig zu schätzen gewusst.“
Die flexiblen Arbeitszeiten wissen auch Felix und Linus zu schätzen. Während Linus nach der Arbeit noch eine Skitour mit Arbeitskollegen geplant hat, schätzt Felix das entgegengebrachte Vertrauen: „Ich schätze den Handlungsfreiraum. Wenn wir ein interessantes Thema finden, können wir es genauer unter die Lupe nehmen und untersuchen, ob es sich für uns lohnt oder nicht“, erklärt Felix und Linus ergänzt: „Es macht Spaß über den Tellerrand zu schauen und neue Konzepte zu entwickeln. Dabei sehen wir uns auch Ansätze an, die nicht aus dem klassischen Kranbau kommen und können auch eigene Ideen verfolgen und das bieten nur wenige Unternehmen.“ Beide haben in Aachen studiert und aufgrund ihrer Abschlussarbeiten, die beide bei Liebherr durchgeführt haben, ihren Weg ins Ländle gefunden.
Vom Uni-Campus zum Technologieführer.
Abschlussarbeiten in Kooperation mit Liebherr
In den letzten Jahren haben rund 60 Studierende ihre Abschlussarbeit in Zusammenarbeit mit Liebherr geschrieben. „Studentische Arbeiten sind einerseits ein wichtiger Aspekt, um neue thematische Felder zu erschließen und andererseits, um potenzielle Mitarbeitende zu gewinnen“, erklärt Frank, der sich unter anderem um die organisatorische Abwicklung studentischer Arbeiten kümmert. Gemeinsam mit der Personalabteilung betreut er die Studierenden und baut ein Netzwerk mit verschiedenen Universitäten auf.

Linus, Felix und Michael kamen direkt von ihrem Studium über Praktika, Bachelor- und Masterarbeit zum Familienunternehmen. Auch Jakob, der zusammen mit Carolin Experte im Bereich Strömungsmechanik ist, fand seinen Weg durchs Studium nach Österreich. Ursprünglich kommt er aus der Nähe von München, doch seine Liebe zu den Bergen und zum Skifahren führte ihn nach Innsbruck. „In der Studentenstadt trifft man natürlich auf Vorarlberger und vor allem auf Vorarlbergerinnen. Und so landet man schlussendlich in Vorarlberg“, erzählt er mit einem Lächeln auf den Lippen.
„Mich hat das Gesamtkonzept überzeugt“, stellt Christina vom Rostocker Standort fest. Sie hat ebenfalls frisch nach dem Studium bei Liebherr ihre Karriere begonnen und keine Minute bereut. „Ich war nach meiner Einarbeitung über drei Jahre in Nenzing und bin dann zurück nach Rostock“, erzählt sie. Christina ist sogar so vom Unternehmen überzeugt, dass sie René dazu bewegte, nach seiner Promotion und langjährigen Tätigkeit an der Universität Rostock hier zu beginnen.
Liebherr Benefits.
Attraktive Arbeitszeitmodelle
Kantine und Kiosk
Ein kostenloser Werksverkehr von Dornbirn bis Partenen sowie ein Parkhaus stehen allen Mitarbeitenden zur Verfügung.
Gesundheitsmanagement mit medizinischer Versorgung sowie eigene Sportgemeinschaft
Vergünstigungen wie Mitarbeitendenrabatte, Rabatte im Liebherr-Shop oder Bikeleasing
und viele mehr
Arbeiten, wo andere Urlaub machen.
Vorarlberger Berge und die Ostsee
Berge und Natur – das sind neben den technischen Herausforderungen gute Gründe für den Nenzinger Standort. Aber auch Rostock hat mit der Ostsee einiges zu bieten. „Vom Werk in Rostock braucht man mit dem Rad etwa eine halbe Stunde zur Küste, so kann man den Feierabend super ausklingen lassen und den Tag noch genießen. Besonders im Sommer, wenn die Sonne später untergeht“, erzählt Bertram, der auch regelmäßig in Rostock vor Ort ist.
Bertram radelt nicht nur gerne an die Ostsee, sondern ist auch sonst gerne mit dem Rad unterwegs, ob auf dem Weg zur und von der Arbeit oder in der Freizeit. So ist er auch Mitglied in der Werksportgemeinschaft. Viele seiner Kolleg(inn)en sind sportlich aktiv, machen gemeinsam Sport und nehmen an unterschiedlichen Veranstaltungen teil, beispielsweise bei Kegelveranstaltungen oder beim Mountainbike M3 Marathon. Eine Gruppe läuft bei "Bludenz läuft" mit und ist dafür schon fleißig am trainieren.




Was sonst noch für Liebherr als Arbeitgeber spricht? „Man bringt den Mitarbeitenden viel Wertschätzung entgegen. Das zeichnet für mich den Standort sowie das Unternehmen aus. Nicht in jedem Unternehmen wird das so gelebt, was zu einer langfristigen Mitarbeiterbindung führt“, erzählt Frank. Er ist bereits seit zehn Jahren bei Liebherr und schätzt besonders die konstruktive Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen sowie den gemeinsamen Fokus auf übergreifende Ziele. Ein Unternehmen, das viele Möglichkeiten bietet.





