250.000 Euro. Und kein bisschen bereut.

Audio wurde mit KI generiert

Kurze Zusammenfassung:

  • Ein Kind kostet in Österreich bis zur Volljährigkeit im Schnitt rund 250.000 Euro.
  • Ein großer Teil entsteht indirekt durch reduzierte Erwerbsarbeit und Pensionsverluste.
  • Monatlich fallen im Schnitt rund 494 Euro an, bei Alleinerziehenden deutlich mehr.
  • Wohnkosten und Kinderbetreuung zählen zu den größten finanziellen Belastungen.
  • Frühzeitige Planung und Förderung helfen, finanzielle Herausforderungen abzufedern.

Die Zahl, die niemand kennt

Es gibt eine Zahl, die kaum jemand kennt, obwohl sie das Leben der meisten Menschen grundlegend verändert. Bis das erste Kind 18 Jahre alt ist, haben Eltern in Österreich im Schnitt 250.000 Euro investiert.

Das rechnet Guntram Bechtold, Obmann des Vorarlberger Familienverbands und selbst Vater von sechs Kindern, nüchtern vor: Rund 100.000 bis 130.000 Euro sind die direkten Kosten, Essen, Kleidung, Schule, Freizeit. Den Rest macht das aus, worüber kaum jemand spricht: der fehlende Pensionsanspruch, weil Eltern jahrelang in Teilzeit arbeiten oder ganz zu Hause bleiben.

"Erst 2021 wurde eine Studie gemacht, die wirklich zeigt, was ein Kind kostet", sagt Guntram Bechtold, Obmann vom Vorarlberger Familienverband. Vorher war diese Zahl in Österreich über 60 Jahre lang schlicht unbekannt.

Guntram Bechtold

Vorher war diese Zahl in Österreich über 60 Jahre lang schlicht unbekannt.

Der Moment, der alles verändert

Heino Konzett kennt den Moment. Er ist Bankberater bei der Raiffeisen und Vater von drei Kindern. Wenn junge Paare zu ihm kommen und über eine Wohnbaufinanzierung sprechen, stellt er eine Frage, die viele überrascht: "Wie ist die Familienplanung gedacht – und geht sich dann die Rate auch noch aus?"

Denn was viele unterschätzen, ist nicht die Freude über ein Kind. Die ist real und unbestritten. Was unterschätzt wird, ist der wirtschaftliche Einschnitt: Auf einmal fehlt ein Gehalt. Die Ausgaben steigen. Und gleichzeitig wartet das neue Auto, der größere Kinderwagen, die nächste Wohnung.

"Das Haushaltseinkommen sinkt und die Kosten steigen – das wird oft unterschätzt", sagt Heino Konzett, Bankberater bei Raiffeisen

Heino Konzett

Hier gehts zum ganzen Interview mit Guntram Bechtold und Heino Konzett

494 Euro im Monat – wenn man Glück hat

Durchschnittlich 494 Euro im Monat kostet ein Kind, wenn beide Elternteile zusammenleben. Bei Alleinerziehenden verdoppelt sich dieser Betrag fast: rund 900 Euro. Und das ist noch die günstigere Variante des Familienlebens.

Wer in Dornbirn oder im Rheintal lebt, weiß: Ein Krippenplatz kostet schnell 600 Euro im Monat. Dazu kommt die Miete, die bei größeren Wohnungen für Familien rasch über 1.500 Euro steigt. Zwei Drittel des Familienbudgets fließen in Wohnen, Betreuung und Alltag – das belegt eine Studie des Familienverbands.

Guntram Bechtold erzählt von einer Mutter, die er erst kürzlich getroffen hat. Alleinerziehend. Arbeitet 80 Prozent. Und sagt: "Wenn ich auf 100 Prozent hochgehe, sehe ich meinen zwölfjährigen Sohn gar nicht mehr. Dann gehe ich ins Bett, arbeite und gehe ins Bett." Ihr Kind würde aufwachsen, aber sie wäre nicht dabei.

Das ist die Realität, über die selten laut gesprochen wird.

Wohnen als Schicksalsfrage

Die Geburtenrate in Österreich liegt bei 1,31 Kindern pro Pärchen. Um eine Generation zu erhalten, bräuchte es zwei. Der wichtigste Grund, warum Paare den Kinderwunsch aufschieben oder aufgeben? Wohnraum.

"Das ist der Nummer-eins-Faktor", sagt Bechtold. Und dahinter steckt mehr als Geldknappheit: Wohnbauträger wie die Vogewosi wollen in Gemeinden bauen – doch mancherorts blocken Bürgermeister(innen) das ab. Nicht aus sachlichen Gründen. Sondern weil sie Stimmen fürchten. Heino Konzett gibt gleichzeitig Hoffnung:

"Wenn man früh genug anfängt, Eigenmittel anzusparen, ist Eigentum nach wie vor möglich." Heino Konzett, Bankberater bei Raiffeisen

Heino Konzett

Er sagt das nicht als Bankslogan. Er sagt es, weil er es täglich erlebt: Menschen, die es für unmöglich hielten – und es dann doch geschafft haben.

Was der Staat dazugibt

Eine gute Nachricht mitten in den Zahlen: Österreich und Vorarlberg fördern Familien mit einem ganzen Bündel an Leistungen. Familienbeihilfe, Kinderabsetzbetrag, Familienbonus Plus, Kinderbetreuungsgeld, Schulstartgeld – und für Vorarlberger Familien zusätzlich der Familienzuschuss. In der Summe decken diese Förderungen rund 60 Prozent der direkten Kinderkosten ab.

"Die Förderungen sind da. Aber früher war das Ausfüllen der Formulare eine Wissenschaft für sich", sagt Guntram Bechtold. Heute helfen digitale Tools und auch KI, diese Anträge deutlich einfacher zu stellen. Wer nicht sicher ist, was ihm zusteht: Ein Gespräch beim Familienverband oder der Bank schafft rasch Klarheit.

Früh anfangen, klein anfangen – aber anfangen

Heinos älteste Tochter ist 16. Vor ein paar Monaten hat sie den Moped-Schein gemacht. Das erste Moped kam. Das Geld dafür war längst auf der Seite – weil Heino vom ersten Lebenstag seiner Kinder an regelmäßig einen kleinen Betrag gespart hat.

"Es muss nicht viel sein. Aber es soll etwas sein", sagt er. Sparbuch, Bausparvertrag, Wertpapiersparplan – der Mix macht's. Und wer früh anfängt, lässt den Zinseszins für sich arbeiten.

Beim Taschengeld empfiehlt er: Bargeld, haptisch, früh. Damit Kinder lernen: Wenn es weg ist, ist es weg. Raiffeisen bietet zusätzlich die App „Raiffeisen JUNIOR" an – ein spielerisches Tool, das Kinder ans Thema Geld heranführt, unter Aufsicht der Eltern.

Beratung, die weiterdenkt

Die Vorarlberger Raiffeisenbanken begleiten Familien nicht nur beim Kredit. Sie schauen gemeinsam auf das ganze Bild: Wohnen, Absicherung, Kindervorsorge, Pension, Alltag. Wer ein Gespräch sucht, findet bei jeder der 15 regionalen Banken im Land einen Ansprechpartner – vom Bodensee bis ins Montafon.

Einen Beratungstermin kann man direkt online vereinbaren.

Interessierst du dich für weitere spannende Finanzthemen?

NACH OBEN

Produziert von Russmedia Digital GmbH für Raiffeisenbank Vorarlberg
Texte: Stephanie Herweg - Fotos & Video: Russmedia Digital, LändleTV, Raiffeisenbank Vorarlberg

Dieser Artikel wurde im Auftrag des werbetreibenden Unternehmens erstellt.

Du bist auf der Suche nach einer einzigartigen und effektiven Möglichkeit, deine Botschaft zu präsentieren? Kontaktiere uns