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Kurze Zusammenfassung:

  • Wer sein Geld dauerhaft aufs Sparbuch legt, verliert still an Kaufkraft – Jahr für Jahr.
  • Bereits 50 Euro monatlich in einen breit gestreuten Fonds können über Jahrzehnte echtes Vermögen aufbauen.
  • Krisen sind für regelmäßige Anleger(innen) keine Gefahr – sondern eine Einkaufsgelegenheit.
  • Der häufigste Anlagefehler: Heimische Firmen kaufen, weil man sie kennt.
  • Zeit im Markt schlägt den richtigen Einstiegszeitpunkt immer.
  • Ein erstes Beratungsgespräch bei der Raiffeisen Vorarlberg ist kostenlos.

„Das Sparbuch genießt seit Generationen großes Vertrauen. Es steht für Sicherheit, Verlässlichkeit und das gute Gefühl, Geld für später auf die Seite gelegt zu haben. Doch während das Guthaben meist nur langsam wächst, werden viele Dinge des täglichen Lebens immer teurer. Die Folge: Das Ersparte bleibt zwar erhalten, verliert aber schleichend an Wert. Ein Risiko, das auf den ersten Blick kaum sichtbar ist.“

„Wir erleben Kund(inn)en, die große Beträge seit 15 Jahren vor sich her schieben am Sparbuch, weil sie es ja vielleicht in einem Jahr brauchen könnten."

Valentin Hofstätter,

Kapitalmarktspezialist Raiffeisen Capital Management

Valentin Hofstätter spricht das offen aus. Der Kapitalmarktspezialist von Raiffeisen Capital Management ist eigens aus Wien nach Vorarlberg gereist, um bei Raiffeisen LIVE ohne Beschönigung darüber zu reden. Über 300 Milliarden Euro liegen aktuell auf österreichischen Sparbüchern – nicht alles davon als Notgroschen, vieles davon aus Gewohnheit.

Was wir uns absparen, wird analog weniger wert. Wir sind ein reiches Land, wir sparen sehr viel, aber wenn wir das unter der Inflationsrate veranlagen, wird das, was wir uns absparen, weniger wert, betont Valentin Hofstätter.

Vermögensaufbau ab 50 Euro?

Geldanlage ist nichts für Reiche – das ist eines der hartnäckigsten Vorurteile, dem Hofstätter täglich begegnet. Mit modernen Produkten ist Vermögensaufbau längst ab 50 Euro monatlich möglich, in Form eines einfachen Sparplans.

„Man wird überrascht sein, was nach mehreren Jahren mit dem Zinses-Zinseffekt rausschaut, wenn man es vernünftig macht. Darum: rechtzeitig anfangen."

Valentin Hofstätter
Kapitalmarktspezialist Raiffeisen Capital Management (RCM)

Hier gehts zum ganzen Interview mit Valentin Hofstätter,

Und wann ist der richtige Zeitpunkt? Der Experte ist klar: den gibt es nicht. Den Iran-Konflikt, den nächsten Ölpreisschock, die nächste Währungskrise – es wird immer etwas geben. Wer auf den perfekten Moment wartet, wartet zu lang. „Wir werden leider keine Zeit erleben, in der wir sagen können: Jetzt ist alles ruhig und planbar. Es wird immer Ereignisse geben, die für Unsicherheit sorgen“, erklärt Valentin Hofstätter.

Der Fehler, den fast alle machen

Wer erstmals in Wertpapiere investiert, kauft meist, was er kennt: österreichische Firmen, lokale Marken, Namen aus den Nachrichten. Für diesen Fehler gibt es einen eigenen Fachbegriff – Home Bias. Es ist ein bisschen so, als würde man beim Supermarkt immer nur in der Abteilung nahe dem Eingang kaufen und übersehen, was im Rest des Ladens liegt. Zehn, fünfzehn heimische Titel in einer Region, einer Währung, ähnlichen Branchen: das genaue Gegenteil von dem, was langfristig funktioniert. Ein globaler Aktienfonds löst das und ist trotzdem schon ab 50 Euro monatlich besparbar.

Ausverkauf an der Börse? Genau jetzt kaufen.

Ölpreisschock. Börsen im Minus. Die erste Reaktion der meisten: Angst. Raus. Abwarten. Hofstätter sieht das genau anders und erklärt es mit einer Logik, die sofort einleuchtet.

„Wenn ich jeden Monat 200 Euro in einen Aktienfonds spare und der Markt fällt, bekomme ich für meine 200 Euro mehr Anteile. In der Ansparphase möchte ich eigentlich – böse gesagt – Krisen haben, damit ich die guten Firmen möglichst günstig bekomme."

Valentin Hofstätter,

Kapitalmarktspezialist Raiffeisen Capital Management

Dieses Prinzip heißt Cost-Average-Effekt: Wer regelmäßig den gleichen Betrag investiert, kauft automatisch mehr, wenn Kurse niedrig sind. Ausverkauf im Geschäft? Da drängeln sich die Leute. Ausverkauf an der Börse? Da laufen die meisten weg. Die Logik ist dieselbe. Die Reaktion eine völlig andere. Dabei können gerade schwächere Marktphasen Chancen bieten. „Wenn die Märkte noch einmal um zehn oder fünfzehn Prozent nachgeben, sehe ich das nicht als Problem, sondern als Chance. Dann kann es sich lohnen, zusätzlich zum Sparplan weiteres Geld zu investieren – etwa das Weihnachtsgeld“, sagt Valentin Hofstätter.

Gold glänzt. Krypto lockt. Was steckt wirklich dahinter?

Gold hat in den letzten Jahren stark zugelegt. Hofstätter dämpft die Erwartungen – nicht grundsätzlich, aber mit einem klaren Hinweis: Historisch neigt Gold zu starken Übertreibungen in beide Richtungen.

„Es gab Phasen, wo der Goldpreis über 20 Jahre mehr als 50 Prozent tiefer war als der Höhepunkt davor. Ein bisschen Beimischung: fein. Aber der große Brocken sollte das nicht sein."

Valentin Hofstätter
Kapitalmarktspezialist Raiffeisen Capital Management

Bei Krypto stellt er eine Frage, auf die es keine befriedigende Antwort gibt: Welche der tausenden Währungen wird in zehn Jahren noch relevant sein? „Software entwickelt sich extrem dynamisch weiter. Warum kaufe ich mir heute Windows 2.0, wenn es in fünf Jahren schon Windows XY gibt? Für kurzfristige Spekulationen mag das interessant sein. Größere Summen mit einem langfristigen Anlagehorizont in einzelne Kryptowährungen zu investieren, halte ich hingegen für schwierig“, sagt der Experte.

Zeit schlägt Timing – immer

Mark Twain soll gesagt haben, ein besonders schlechter Monat für Aktien sei der September – die anderen Monate seien Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, Oktober, November, Dezember. Hofstätter lacht – und gibt ihm recht.

Die 1.500 größten Unternehmen der Welt haben seit den 1970er-Jahren im Schnitt fast zehn Prozent Bruttorendite pro Jahr erzielt – durch Corona, die Finanzkrise 2008, den Dotcom-Crash, den Ukraine-Krieg. Bei der Corona-Krise im März 2020 ausstieg, verpasste die schnellste Erholung der jüngeren Börsengeschichte. Eineinhalb Wochen nach dem Lockdown war das Tief erreicht.

„Reich wird man nicht durch Timing the Market, sondern durch Time in the Market. Die Wendepunkte erwischen – ich könnte es nicht. Ich würde keinem raten, damit reich werden zu wollen."

Valentin Hofstätter
Kapitalmarktspezialist Raiffeisen Capital Management

YouTube, Finfluencer – und warum das Gespräch trotzdem wichtig bleibt

Finanzbildung hat sich verändert. YouTube-Kanäle erklären ETFs und Zinseszins auf Augenhöhe, kostenlos, für alle. Hofstätter sieht das als Fortschritt – mit einem Vorbehalt. „Der Zugang zu Finanzinformationen war noch nie so einfach wie heute. Gleichzeitig war es aber auch noch nie so schwierig, Qualität von bloßem Marketing zu unterscheiden. Man findet die fundierte Analyse ebenso wie die nächste Kryptowährung, die angeblich den globalen Zahlungsverkehr revolutionieren wird. In einem 30-sekündigen Werbevideo lässt sich schließlich nahezu alles attraktiv darstellen“, sagt der Kapitalmarktspezialist.

Neugier ist ein guter Anfang. Aber irgendwann braucht es jemanden, der die eigene Situation kennt – nicht den Algorithmus, sondern einen Menschen. Einer, der im Bregenzerwald sitzt, im Montafon, im Rheintal. Der nicht morgen wegzieht.

„Wir wollen dich in 100 Jahren noch als Kund(in)"

„Raiffeisen ist im Ort seit 100 Jahren und wir wollen nochmal 100 Jahre bleiben. Uns interessiert nicht, einmal für zwölf Monate das Maximum rauszuholen. Wir wollen den/die Kund(in) über die nächsten 100 Jahre – und seine Kinder und seine Enkel."

Valentin Hofstätter,

Kapitalmarktspezialist Raiffeisen Capital Management

Raiffeisen ist seit Generationen in Vorarlberg verwurzelt und hat deshalb ein ureigenes Interesse daran, dass Kund(inn)en langfristig gut fahren. Wer nach zwei Jahren enttäuscht ist, geht. Wer langfristig Vertrauen aufbaut, bleibt.

Das erste Gespräch kostet nichts. Es beginnt nicht mit Produkten, sondern mit den Fragen davor: Was brauche ich wirklich als Reserve? Was kann arbeiten – und wie lange? Wie viel Schwankung halte ich wirklich aus, wenn es ernst wird?

Wer das einmal für sich geklärt hat, braucht keine Schlagzeile mehr, um ruhig zu schlafen. Das Geld arbeitet. Auch nachts. Auch wenn die Nachrichten schlecht sind.

Anfangen. Für sich –

und für die, die nach einem kommen.

„Sich ein Herz fassen. Es kommt nicht darauf an, die nächste Krise zu umschiffen. Es kommt darauf an, rechtzeitig anzufangen, richtig aufgestellt zu sein und die Zeit für sich arbeiten zu lassen."

Valentin Hofstätter
Kapitalmarktspezialist Raiffeisen Capital Management

50 Euro im Monat. Ein globaler Fonds, breit gestreut. Und die Bereitschaft, bei einem Einbruch nachzukaufen statt wegzulaufen. Nicht für den schnellen Gewinn – sondern für das eigene Alter, die Ausbildung der Kinder, die Freiheit, eines Tages selbst zu entscheiden.

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Diese Unterlage wurde erstellt und gestaltet von der Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H., Wien, Österreich („Raiffeisen Capital Management“ bzw. „Raiffeisen KAG“). Die darin enthaltenen Angaben dienen, trotz sorgfältiger Recherchen, lediglich der unverbindlichen Information, basieren auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Zeitpunkt der Ausarbeitung und können jederzeit von der Raiffeisen KAG ohne weitere Benachrichtigung geändert werden. Jegliche Haftung der Raiffeisen KAG im Zusammenhang mit dieser Unterlage oder der darauf basierenden Verbalpräsentation, insbesondere betreffend Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen bzw. Informationsquellen oder für das Eintreten darin erstellter Prognosen, ist ausgeschlossen. Ebenso stellen allfällige Prognosen bzw. Simulationen einer früheren Wertentwicklung in dieser Unterlage keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Weiters werden Anleger mit einer anderen Heimatwährung als der Fondswährung bzw. Portfoliowährung darauf hingewiesen, dass die Rendite zusätzlich aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen kann.
Die Inhalte dieser Unterlage stellen weder ein Angebot, eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung noch eine Anlageanalyse dar. Sie dienen insbesondere nicht dazu, eine individuelle Anlage- oder sonstige Beratung zu ersetzen. Sollten Sie Interesse an einem konkreten Produkt haben, stehen wir Ihnen gerne neben Ihrem Bankbetreuer zur Verfügung, Ihnen vor einem allfälligen Erwerb den Prospekt bzw. die Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG zur Information zu übermitteln. Jede konkrete Veranlagung sollte erst nach einem Beratungsgespräch und der Besprechung bzw. Durchsicht des Prospektes bzw. der Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG erfolgen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Wertpapiergeschäfte zum Teil hohe Risiken in sich bergen und die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen abhängt und künftigen Änderungen unterworfen sein kann.
Die Wertentwicklung von Investmentfonds wird von der Raiffeisen KAG bzw. von Immobilien-Investmentfonds von der Raiffeisen Immobilien Kapitalanlage GmbH auf Basis der veröffentlichten Fondspreise nach der OeKB-Methode berechnet. Bei der Berechnung der Wertentwicklung werden individuelle Kosten wie beispielsweise Transaktionsgebühren, Ausgabeaufschlag (maximal 0 %), Rücknahmeabschlag (maximal 0 %), Depotgebühren des Anlegers sowie Steuern nicht berücksichtigt. Diese würden sich bei Berücksichtigung mindernd auf die Wertentwicklung auswirken. Die maximale Höhe des Ausgabeaufschlages bzw. eines allfälligen Rücknahmeabschlages kann dem Kundeninformationsdokument (Wesentliche Anlegerinformationen) bzw. dem vereinfachten Prospekt (Immobilien-Investmentfonds) entnommen werden. Die Performance von Portfolios wird von der Raiffeisen KAG zeitgewichtet (Time Weighted Return, TWR) oder kapitalgewichtet (Money Weighted Return, MWR) [siehe die genaue Angabe im Präsentationsteil] auf Basis der zuletzt bekannten Börse- und Devisenkurse bzw. Marktpreise bzw. aus Wertpapierinformationssystemen berechnet. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds oder Portfolios zu. Wertentwicklung in Prozent (ohne Spesen) unter Berücksichtigung der Wiederveranlagung der Ausschüttung.
Die veröffentlichten Prospekte bzw. die Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG sowie die Basisinformationsblätter der Fonds der Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H. stehen unter www.rcm.at unter der Rubrik „Kurse & Dokumente“ in deutscher Sprache (bei manchen Fonds die Basisinformationsblätter zusätzlich auch in englischer Sprache) bzw. im Fall des Vertriebs von Anteilen im Ausland unter www.rcm-international.com unter der Rubrik „Kurse & Dokumente“ in englischer (gegebenenfalls in deutscher) Sprache bzw. in ihrer Landessprache zur Verfügung. Eine Zusammenfassung der Anlegerrechte steht in deutscher und englischer Sprache unter folgendem Link: https://www.rcm.at/corporategovernance zur Verfügung. Beachten Sie, dass die Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H. die Vorkehrungen für den Vertrieb der Fondsanteilscheine außerhalb des Fondsdomizillandes Österreich aufheben kann.
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Disclaimer-Version: 01/2023

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Produziert von Russmedia Digital GmbH für Raiffeisenbank Vorarlberg
Texte: Stephanie Herweg - Fotos & Video: Russmedia Digital, LändleTV, Unsplash | Walter Sturn, Raiffeisenbank Vorarlberg