Wie Pascal von der Wiener Start-up-Szene zurück nach Vorarlberg kam und warum für ihn genau hier die Zukunft beginnt.

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Kurze Zusammenfassung:

  • Pascal tauscht das Wiener Start-up-Leben gegen Vorarlberger Innovationskraft – und findet genau dort seine Zukunft.
  • Statt Theorie: Praxis pur im Russmedia Beta Team, wo KI-Ideen Realität werden.
  • Der Jobwechsel war Zufall – und genau deshalb vielleicht die beste Entscheidung seines Lebens.
  • Sein Eventkalender-Projekt zeigt: Wer hier arbeitet, denkt nicht in Prozessen, sondern in Möglichkeiten.
  • Pascal beweist: Wer Neues wagen will, muss nicht nach Berlin – Schwarzach reicht völlig.
Manchmal wirkt es fast wie ein Gegensatz
Vorarlberg – Natur, Heimat, Bodenständigkeit.
Wien – Tempo, Technologie, tausend Möglichkeiten.

Pascal kennt beide Welten. Aufgewachsen in Hohenems, später zum Studium für Wirtschaftswissenschaften nach Wien. Sein Fokus lag auf Entrepreneurship und Finance. „Die Stadt hat mich begeistert – und immer aufs Neue inspiriert. Ich wollte immer Dinge machen, statt nur über sie zu reden.“

Also arbeitete er neben dem Studium in verschiedenen Start-ups, lernte, wie Produkte entstehen, wie man Ideen pitcht, scheitert, neu startet. „Ich war mit vollem Herzen dabei – wollte selbst gründen. Es hat am Ende nicht geklappt, aber das war eigentlich der größte Gewinn, weil ich über die Jahre von den besten Gründern lernen konnte: Ich hab verstanden, dass am Ende nur eines zählt: Sind die Kund(inn)en bereit für meine Lösungen zu zahlen?“

Zurück ins Ländle – mit Zukunft

Pascal blieb neugierig. Neben dem Studium begann er mit KI Ausbildungen, doch bald war klar: „Ich bin nicht der Typ, der ewig Theorie durchkaut. Ich will umsetzen.“

Er begann als Produkt Manager zu arbeiten und lernte, was es bedeutet, digitale Produkte wirklich zu führen – von der Idee bis zur Umsetzung.

Trotzdem fehlte irgendwann etwas: „Ich saß in Wien in einem Job, wo’s kaum noch um Neues ging – das Produkt war fertig, alles wurde mehr zum Service. Ich merkte, dass ich wieder Raum brauche, um zu lernen und gestalten.“

Also packte er seine Sachen – und zog zurück nach Vorarlberg. Nicht aus Mangel an Möglichkeiten. Er wollte einfach wieder in der Heimat sein, bei seiner Familie und seinen Freunden. Außerdem schätzt er die unzähligen Freizeitangebote in Vorarlberg. Doch er wollte nicht in sein ‚altes‘ Leben zurück, er wollte trotzdem neu anfangen. Und dieser Ort war für ihn Russmedia in Schwarzach.

Er hat den Job als Assistent der Geschäftsführung nur zufällig gesehen. Er hatte keine Ahnung, was ihn erwartet. Doch nach ein paar Gesprächen war klar: Das ist kein klassisches Medienhaus. Russmedia betreibt über 40+ Portale mit 115+ Millionen User und hier lernt man von und mit den besten Unternehmer(innen). "Was viele nicht wissen, Russmedia ist an innovativen und sehr erfolgreichen Startups (Bergfex, Calimoto, ...) beteiligt, mit denen wir uns auch regelmäßig über AI austauschen und voneinander lernen."

„Mir war wichtig: Wo kann ich am meisten lernen? Wo denkt man nicht nur über die Zukunft nach, sondern gestaltet sie aktiv mit?“

Pascal Keck

Heute ist Pascal Teil des Russmedia Beta Teams – dort, wo disruptive Ideen nicht nur diskutiert, sondern ausprobiert und umgesetzt werden. Das Beta Team versucht, das Unternehmen neu zu denken, um es voranzubringen. Oft mit Künstlicher Intelligenz, immer mit einer klaren Frage im Kopf: Wenn wir heute neu starten würden – wie würden wir uns selbst Konkurrenz machen? „Hier werden nicht einfach Prozesse optimiert – hier werden bestehende Strukturen in Frage gestellt. Und das von ganz oben.“

Als Pascal mit seinem damaligen Chef aus Wien telefoniert hat und ihm von seiner neuen Stelle bei Russmedia erzählte, war dieser begeistert.

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„International wird Russmedia als ein innovatives und technisch hoch attraktives Medienunternehmen wahrgenommen – ganz anders als die Wahrnehmung in Vorarlberg. Wir machen viel mehr als die Leute denken. Wir sind ein Unternehmen, in dem jeder und jede großes bewegen kann“, erzählt Pascal lächelnd.

Pascal Keck

Tatsächlich hat Russmedia in der österreichischen Tech-Szene längst den Ruf, mutige digitale Wege zu gehen – mit Investments in Start-ups, eigenen Innovationsprojekten und einem Mindset, das sonst eher bei Start-ups in Wien oder Berlin zu finden ist. „In Vorarlberg denkt man oft nur an VN oder VOL.AT – aber die Bandbreite an Tech-Initiativen hier hätte ich selbst nicht erwartet“, sagt Pascal.

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Pascal ganz persönlich – fünf Fragen, fünf schnelle Antworten

1

Kaffee oder KI – was brauchst du morgens wirklich zum Wachwerden? ☕💻

Zähneputzen, das reicht.

2

Wenn dein Arbeitsstil ein Song wäre – welcher wäre es? 🎶

Alphawellen – Meditationsmusik. Da bleibt man fokussiert.

3

Welche App läuft auf deinem Handy (fast) immer? 📱

Notion.

4

Was wäre dein Job bei Russmedia, wenn es keine Technik gäbe?

Produktionsplaner in der Druckerei – das fasziniert mich total.

5

Womit bringt man dich bei der Arbeit garantiert zum Lachen?

Wenn jemand sagt: „Frag ChatGPT!“ – ist oft hilfreich, aber nicht jede Frage sollte man einfach abgeben.

Sich selbst Konkurrenz machen – jeden Tag

Ein Beispiel? Der neue Eventkalender, den Pascal entwickelt hat. „Das alte Tool war 13 Jahre alt. Wir haben es von Grund auf neu gebaut – KI-gestützt, flexibler, automatisierbarer.“ Heute sind schon über 2.000 Events drin, in Vorarlberg und Wien. Der Clou: Mit jeder Woche wird der Kalender schlauer.

Und Pascal? Der denkt längst weiter. Arbeitet täglich mit Tools wie Notion, GPT oder Gemini. Testet, was morgen schon wieder veraltet sein könnte. Und sieht genau darin den Reiz.

„KI wird viel verändern – aber nicht ersetzen. Es geht darum, wie wir diese Tools nutzen, nicht ob.“

Pascal Keck

Für junge Leute, die mehr wollen

Pascal ist überzeugt: Wer heute jung ist, digital denkt und neue Wege gehen will, muss nicht nach Berlin, Wien oder Zürich. „Ich hab in Wien gelernt, wie man träumt. Und hier in Vorarlberg kann ich’s umsetzen.“

Was es dafür braucht? Offenheit – Eigeninitiative - Interesse an neuen Technologien.

„Du kannst bei Russmedia an lokal verankerten, aber national und international relevanten Projekten arbeiten. Genau diese Kombination macht's so spannend.“

Sein Rat an alle, die überlegen:

„Einfach mal reinschauen. Sich trauen. Eine Mail schreiben.“

Denn wer denkt, dass man in Vorarlberg nur VN und VOL.AT macht – der hat noch nicht erlebt, was hier wirklich alles möglich ist.

Und du? Willst du mitdenken, mitbauen, mitlernen? Dann schau dir mal an, was Pascal meint: Lernen ist keine Frage des Standorts. Sondern des Mindsets.