Wie aus einem Quereinsteiger ohne festen Plan ein KI-Experte wurde.

Maiks ungeplante Erfolgsgeschichte

Von der Hotelrezeption ins Medienhaus:

Audio wurde mit KI generiert

Kurze Zusammenfassung:

  • Maik startet ohne Plan – und landet mitten in der Welt der Künstlichen Intelligenz.
  • Vom Hotelkaufmann zum KI-Experten: Sein Weg ist alles, nur nicht gewöhnlich.
  • Heute optimiert er Prozesse mit AI – und schenkt Kolleg(inn)en wertvolle Zeit zurück.
  • Bei Russmedia zählt nicht die Jobbeschreibung, sondern was man daraus macht.
  • Wer Neues ausprobieren will, ist hier genau richtig – sagt auch Maik: „Mach mal!“

Als wir Maik Biermann fragen, ob er für seinen Nachnamen Geld bezahlt habe, lacht er laut: „Das verrate ich euch nicht!" So schnell ist klar: Maik nimmt die Dinge mit Humor. Auch, wenn es um seinen Lebenslauf geht. „Ich hab ehrlich gesagt keinen Plan gehabt, was ich machen will. Ich bin per Zufall in Vorarlberg gelandet, habe mein Studium abgebrochen, aber es hat trotzdem funktioniert." Maiks Karriereweg ist also nicht gradlinig. Aber genau deshalb spannend.

Klettern, KI und keine Zeit zum Nichtstun

Maik kommt ursprünglich aus der, für ihn, schönsten Stadt am Rhein, aus Düsseldorf (auf der richtigen Rheinseite, wie er vehement betont). Schon während der Schulzeit arbeitete er in der Tourismusbranche. Dann folgte die dreijährige Ausbildung zum Hotelkaufmann am Kaiserstrand in Vorarlberg. „Ich hab fast alles gemacht  – von der Rezeption über Nachtdirektor bis zum Housekeeping." Beim Bouldern hat er den CMO von seinem früheren Arbeitgeber kennengelernt, der ihm ein Praktikum angeboten hat - und so wechselte Maik kurzerhand ins digitale Marketing. Nach nur drei Wochen Praktikum wurde er angestellt, betreute die Einführung einer unternehmensweiten Software und beschäftigte sich mit Marketing-Automation. Bis ihm schließlich die Stelle bei Russmedia in Schwarzach unterkam. Doch die Ausschreibung? Die hatte mit dem, was er heute macht, nur wenig zu tun.

„Ausgeschrieben war Projektmanagement für B2B Marketing. Und jetzt mache ich viel mit künstlicher Intelligenz – genauer gesagt: KI-Automatisierungen." Wenn er nicht gerade Prozesse optimiert und automatisiert, hängt Maik nach wie vor gerne an der Wand – beim Klettern oder Bouldern. Oder er entwickelt neue Ideen. 

Also packte er seine Sachen – und zog zurück nach Vorarlberg. Nicht aus Mangel an Möglichkeiten. Er wollte einfach wieder in der Heimat sein, bei seiner Familie und seinen Freunden. Außerdem schätzt er die unzähligen Freizeitangebote in Vorarlberg. Doch er wollte nicht in sein ‚altes‘ Leben zurück, er wollte trotzdem neu anfangen. Und dieser Ort war für ihn Russmedia in Schwarzach.

Er hat den Job als Assistent der Geschäftsführung nur zufällig gesehen. Er hatte keine Ahnung, was ihn erwartet. Doch nach ein paar Gesprächen war klar: Das ist kein klassisches Medienhaus. Russmedia betreibt über 40+ Portale mit 115+ Millionen User und hier lernt man von und mit den besten Unternehmer(innen). "Was viele nicht wissen, Russmedia ist an innovativen und sehr erfolgreichen Startups (Bergfex, Calimoto, ...) beteiligt, mit denen wir uns auch regelmäßig über AI austauschen und voneinander lernen."

„Ich mach auch mal gern nichts – kommt aber selten vor. Der Tag hat halt nur 24 Stunden.“

Maik Biermann

Arbeiten mit Impact – nicht nur für Zahlen, sondern für Menschen

Künstliche Intelligenz nimmt den Großteil von Maiks Arbeitsalltag ein. Er implementiert Systeme, schult Teams, hält Vorträge und optimiert Prozesse – immer mit dem Ziel, die Arbeitsabläufe besser, schneller und sinnvoller zu machen. „Klar könnte man viele Dinge auch ohne KI erledigen – aber es wäre aufwendiger." Was ihn dabei antreibt, ist nicht nur Effizienz, sondern der konkrete Mehrwert für das Team: „Wenn ich Prozesse so automatisiere, dass Kolleg(inn)en Zeit zurückbekommen – und sich nicht mehr mit Aufgaben herumschlagen müssen, die niemand machen will, dann ergibt das Sinn."

Ein einziges Highlight-Projekt gibt es nicht. „Es ist das Gesamtpaket. Viele kleine Projekte, die wirklich etwas bewirken."

Maik hat außerdem noch einen zweiten, inoffiziellen Jobtitel: “Ich bin in meinem Team der Feelgood-Manager, weil es auch wichtig ist, Druck abzulassen. Man muss nicht immer nur performen, niemand kann durchgehend 120 Prozent geben. Und wenn ich meinen Teil dazu beitragen kann, dass sich das Team wohlfühlt und eine gute Zeit im Büro hat, dann ist das doch geil.”

Du arbeitest gerne mit KI?
Dann lerne Russmedia kennen

KI ist bei Russmedia mehr als nur ein Hype

Russmedia hat Maik überrascht – vor allem wegen der Offenheit im Denken: „Ich war echt erstaunt, wie viel hier gemacht wird – Medien, Tech, Start-ups. Von außen denkt man oft nur an VOL.AT."

Gerade im Russmedia Beta Team erlebt Maik, wie Ideen ernst genommen werden, auch wenn man noch nicht lange im Unternehmen ist. Es gibt keine fixen Denkschablonen, keine Verbote, sondern viel Raum, Neues auszuprobieren.

„Für alles lässt sich ein Use Case finden. Und wenn's keinen gibt, finden wir einen anderen Weg."

In einem traditionsreichen Unternehmen ist das nicht selbstverständlich – und für Maik ein echter Mehrwert. „Meine Klappe konnte ich noch nie halten, aber hier ist das zum Glück auch nicht nötig. Die Meinung der Mitarbeiter(innen) wird geschätzt, das macht einen Unterschied."

Etwas bewirken?
Finde deine Stelle

Maik ganz persönlich – fünf Fragen, fünf schnelle Antworten

1

Wenn dein Job ein Meme wäre – welches wäre es?😄

Computer Kid

2

Was war dein lustigster Fail im Büro (den du erzählen darfst)?🤭

Habe ich verdrängt

3

Womit bringst du deine Kolleg(inn)en immer zum Lachen?

Mit schlechten Witzen

4

Würdest du lieber ein Jahr lang nur mit Papier arbeiten oder nie wieder Kaffee im Büro trinken dürfen?☕📎

Mit Papier arbeiten

5

Wenn Künstliche Intelligenz einen Spitznamen hätte – wie würdest du sie nennen?🤖

Heiko

Weiterentwicklung ist bei Russmedia keine Option, sondern Standard

Ob interne Talente, Weiterbildung oder Managementpfade – bei Russmedia wird Entwicklung gefördert und gesehen. „Es gibt Trainee-Programme, Schulungen, und vor allem: Die Leute wollen, dass du besser wirst." Maik selbst ist dafür das beste Beispiel. Und noch lange nicht am Ziel.

Und wenn man Maik fragt, ob man sich bewerben sollte, da sagt er kurz: „Mach mal.“

Und du? Hast Lust auf echte Projekte, verrückte Ideen und Kolleg(inn)en, die was weiterbringen wollen? Dann lern das Team kennen – vielleicht ist Russmedia auch für dich der richtige Zufall.Und du? Willst du mitdenken, mitbauen, mitlernen?

Lies weitere Geschichten aus dem Alltag bei Russmedia:

Von Wien zurück ins Ländle
Lies die ganze Story über Pascal – und warum Lernen bei Russmedia anders beginnt.
Zur Story
Gestalte Journalismus in Vorarlberg
Entdecke die Story von Mirijam Haller & erfahre, warum Journalismus mehr als nur Nachrichten ist.
Zur Story